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            <title>40. Bundesmitgliederversammlung Berlin: Anträge</title>
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                <title>40. Bundesmitgliederversammlung Berlin: Anträge</title>
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                        <title>Dringlichkeits-A1NEU3: Solidaritätsantrag mit der vertriebenen Bevölkerung Rojavas</title>
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                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong><strong><strong><strong>In Rojava ist es unter äußerst schwierigen Bedingungen gelungen ein einzigartiges demokratisches System aufzubauen unter dem Feminismus und progressive Zivilgesellschaft aufblühen konnte. Daher solidarisiert sich CampusGrün mit der vertriebenen Bevölkerung Rojavas und positioniert sich gegen die türkische Invasion unter der </strong><strong>faschistoiden Politik Erdogans und der Stationierung aller ausländischen Besatzungstruppen. <strong><strong>Ebenso benötigt es aber auch einer Aufarbeitung der und Gegnerschaft zur Instrumentalisierung Rojavas und der dortigen Ölförderung durch westliche Eigeninteressen, gestützt durch das amerikanische Militär.</strong></strong></strong></strong><br>
In lokalen Hochschulgremien und durch Bündnisse arbeiten CampusGrüne auf eine Auseinandersetzung mit Demokratieprojekten wie dem in </strong><strong><em>Rojava</em></strong><strong> innerhalb der Forschung und Lehre an Hochschulen hin. Dadurch wollen wir als Sofortmaßnahme auch auf Mobilitätsprogramme für Wissenschaftler*innen und Studierende aus Rojava hinarbeiten.</strong></strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mit Rojava und dem damit verbundene Versuch des ökofeministischen, demokratischen Konförderalismus, einer basisdemokratischen gesellschaftlichen Organisierung aller Menschen (Kurd*innen, Araber*innen, Assyrer*innen und anderen) ist für uns stets die Hoffnung auf eine solidarische Gesellschaft abseits der kapitalistischen Moderne verbunden gewesen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In den letzten Monaten mussten nun tausende Menschen aus dem kurdischen Autonomiegebiet in Nordsyrien fliehen oder wurden ermordet, Wohnungen und Krankenhäuser wurden zerstört. Die Kämpfer*innen der SDF (Syrischen Demokratischen Kräfte) aus <em>Amuda</em> und <em>Al-Darbasija</em> mussten sich zurückziehen. <em>Putin</em> und <em>Erdogan</em> kündigten nach ihrem scheinheiligen „Friedensabkommen“ an, dass russisches und syrisches Militär in die Grenzregion vorrücken würde. Diesen „Frieden“ bezeichnen wir als eine Fassade: Machtpolitisch wurde über die Köpfe der Kurd*innen hinweg entschieden. Sie werden dadurch verdrängt, ihrer Lebensgrundlage entrissen und weiter marginalisiert. Auch die modernen Universitäten in <em>Qamischli</em> („Mesopotamische Akademie für Sozialwissenschaften“<em>)</em>, <em>Afrin</em> („Universität von Afrin“) und <em>Qamishlo</em> („Rojava-Universität“) sind nicht mehr nutzbar. Deutsche Politiker*innen zeigen sich erschüttert – doch werden reale Handlungsmöglichkeiten von BRD, EU und UN nicht genutzt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Nicht erst die gemeinsamen Einsätze von türkischen Truppen mit für Foltermethoden bekannten jihadistischen Gruppen, in denen deutsche Leopard-Panzer gegen die kurdische Zivilbevölkerung eingesetzt wurden, zeigen, dass die deutschen Rüstungsexporte tödlich und sofort einzustellen sind. Auf EU-Ebene Waffenembargos gegen die Türkei zu verhängen, wäre als Sofortmaßnahme das Mindeste, weitere Sanktionen gegen das türkische Regime sind zu erwägen. Dass dies nicht geschieht, ist in dem im März 2016 zwischen der EU und der Türkei geschlossenem „Flüchtlingsdeal“ begründet: Syrische Kriegsflüchtlinge werden in der Türkei zusammengepfercht um die europäische Rechte zu besänftigen; im Gegenzug erhält Erdogan finanzielle Unterstützung und wird bei Menschenrechtsverstößen mit Appeasement-Politik belohnt. Auch NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg hat in diesem Sinne zwar die türkische Regierung zur Mäßigung im Sinne der „Stabilität“ der Region angehalten, dabei jedoch gleichzeitig in bester Kriegsbündnis-Manier unter Berufung auf „legitime Sicherheitsinteressen“ der Türkei den türkischen Überfall legitimiert. [„Our Ally Turkey is at the forefront of the crisis and has legitimate security concerns. It has suffered horrendous terrorist attacks. And it hosts millions of Syrian refugees.“1] Diese Demaskierung der militärisch gestützten Machterhaltung im Ausbeutungsinteresse macht deutlich, dass die zu militärischen Verteidigung westlicher ökonomischer Interessen gegründete NATO keine Friedensperspektive bietet – schon gar nicht als Teil einer „Anti-IS-Koalition“ ist. Ein deutscher Austritt und das entschiedene Eintreten für zivilie Konfliktlösung über die Vereinten Nationen sind jederzeit möglich, auch angesichts eines Zusammenschlusses, welches Atomwaffen befürwortet sowie 2% des BIPs seiner Mitgliedstaaten für Militärausgaben verwendet.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Gerade die Hochschulen sind dazu aufgefordert, sich zu dieser unhaltbaren und menschenfeindlichen Situation zu äußern. Wissenschaftler*innen stehen in der Verantwortung, sich mit aktuellen Krisen auseinanderzusetzen, um so den allgemeinen Druck der öffentlichen Proteste zu erhöhen. Beispielsweise Sozialwissenschaftler*innen, Jurist*innen, Erziehungswissenschaftler*innen und Informatiker*innen können sich produktiv im Rahmen ihrer jeweiligen Fachrichtung und interdisziplinär mit demokratischen Projekten wie dem in <em>Rojava</em> beschäftigen, indem sie das Thema in ihre Lehre integrieren oder Diskussionsveranstaltungen dazu organisieren könnten. Die Frauenemanzipationsprojekte, die solidarische Landwirtschaft und die Möglichkeiten zum egalitären Wissenschaftsaustausch, welche in <em>Rojava</em> aufgebaut wurden, könnten Inspiration auch bezüglich lokaler Projekte geben.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Weitere Begründung ggf. mündlich.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>1: <a href="https://www.nato.int/cps/en/natohq/opinions_169485.htm">https://www.nato.int/cps/en/natohq/opinions_169485.htm</a></p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 29 Nov 2019 22:57:24 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Dringlichkeits-A2NEU3: Solidarisierung mit den demonstrierenden Student*innen in Hongkong: Für die demokratische Selbstverwaltung und als Hochschulen überall gegen jede unterdrückende staatliche Gewalt!</title>
                        <link>https://cg40.antragsgruen.de/cg40/Solidarisierung_mit_den_demonstrierenden_Studierenden_in_Hongkong_Fuer-5113</link>
                        <author></author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>CampusGrün solidarisiert sich mit den Hongkonger Protestierenden, insbesondere Studierende, die für eine demokratische, offene Gesellschaft kämpfen. Insbesondere schließt sich Campusgrün den vier nochausstehenden Forderungen an, dieursprünglich unter den &quot;Five Demands, not one less&quot; zusammengefasst wurden:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- Die Proteste sollen nicht als Aufstände, sondern als demokratisch legitmierte Demonstrationen anerkannt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- Die verhafteten Protestierenden sollen Straferlass erhalten und umgehendfreigelassen werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- Der Brutalität der Polizei gehört ein Ende gesetzt, wobei die Polizeigewalt transparent aufgeklärt und strafrechtlich verfolgt werden muss.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- Es muss eine Umsetzung des allgemeinen vollständigen Wahlrechts in allen staatlichen Institutionen von der Hochschule bis zum Parlament stattfinden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Zusätzlich fordert CampusGrün, im Einklang mit unseren Grundwerten der Solidarität, Basisdemokratie und der Gewaltfreiheit:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- Eine wissenschaftliche und reflektierte Auseinandersetzung mit demokratischen Prozessen und verschiedenen Protestformen in Lehre und Forschung!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- Die deutliche Durchsetzung der Wissenschaftsfreiheit an deutschen und chinesischen Hochschulen, sodass chinesische Wissenschaftler*innen, die zu China forschen, nicht in ihrem Handeln beeinflusst werden und auch Kritik üben dürfen!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- Die kritische Auseinandersetzung und Thematisierung des gewaltvoll eingeschränkten Selbstbestimmungrechts durch Hochschulrektorer*innen bundesdeutscher Hochschulen in Kooperationsgesprächen mit chinesischen Hochschulen und bestehenden &quot;Partneruniversitäten&quot;.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- Einen Raum an den Universitäten für Hongkonger Studierende, um sich für ihre Bedürfnisse und Forderungen nach einer demokratischer Gesellschaft zu organisieren. Außerdem eine vollumfängliche rechtliche, sowie diplomatische Unterstützung und Solidarisierung der Hochschulleitungen mit den kritischen honkonger und chinesischen Studierenden. Es muss gewährleistet werden, dass honkonger Studierende ohne Bedrohungen und Anfeindungen studieren, forschen und lehren können, dies sollen die Hochschulleitungen verbindlich garantieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Damit positionieren wir uns gegen die gewaltvollen Praktiken der örtlichen Herrschaftsstrukturen, solidarisieren uns mit den Hongkonger Studierenden und rufen, anschließend an das Statement der TU Berlin, zu emanzipatorischen Solidaritätsaktionen an Hochschulen auf.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Mitte November brach die Polizei mit massivem Gewalteinsatz in den bereits vorher umzingelten Campus derpolytechnischen Universität Hongkong sowie in die Chinesische Universität Hongkong ein. Dabei setzte die Polizei Gummigeschosse und die Tränengas ein, die in China hergestellt wurden, welches Demonstrant*innen Blut husten ließ, und, weshalb 116 Campusdemonstrierende nach behördlichen Angaben in ein Krankenhaus eingeliefert werden mussten. In diesem Zug kam es zu hunderten von brutalen Verhaftungen. Nach bisherigem Stand gab es daüber hinaus dutzende verletzte Studierende, darunter auch mehrere Schwerverletzte. Darüber hinaus dürfen Ärzt*innen und Ersthelfer*innen nicht auf den Campus, um den Verletzten zu helfen und werden teils verhaftet. Zudem stehen hunderte studentische Protestierende unter Arrest und werden ihrer Freiheit beraubt. Über mehrere Stunden wurden viele Studierende in der Universität eingeschlossen. Sie harren dort seit mehr als 24 Stunden aus, da alle Ausgänge durch die Polizei blockiert sind - Wasser, Nahrung und medizinische Versorgung sind knapp. Studierende, die versuchten zu fliehen, wurden mit Tränengas und Gummigeschossen attackiert und zurückgedrängt. Ohne Durchsuchungsbeschluss ist es in Hong Kong der Polizei gesetzlich verboten, Universitätsgelände zu betreten. Das Vorgehen stellt einen massiven Angriff auf die Freiheit der studentischen Selbstverwaltung, die Menschenrechte aller Bürger und die Demokratie Hochkongs dar.Daher sehen wir neben den universitären Initiativen und Institutionen auch die Bundesregierung in der Verantwortung. Ein Überdenken weiterer wirtschaftlicher wie militärischer Kooperationen mit China muss stattfinden, insbesondere im Hinblick auf den geplanten EU-China Gipfel Ende 2020. Im Zuge dessen müssen die Verhandlungen mit China bezüglich eines Freihandelsabkommens aufgekündigt werden. Darüber hinaus ist die militärische Ausbildung chinesischer Soldat*innen, die durch die Bundesregierung unterstützt wird, sowie generelle miliätirsche Kooperationen mit China zu beenden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Des weiteren muss die Freiheit der Wissenschaft in China und die Situation der Honkonger Studierenden von der Bundesregierung aktiv und kritisch angesprochen werden.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 24 Nov 2019 11:25:13 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Dringlichkeits-A1NEU2: Solidaritätsantrag mit der vertriebenen Bevölkerung Rojavas</title>
                        <link>https://cg40.antragsgruen.de/cg40/motion/15729</link>
                        <author>Nadia Abd El Hafez (CampusGrün Hamburg)</author>
                        <guid>https://cg40.antragsgruen.de/cg40/motion/15729</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong><strong><strong><strong>In Rojava ist es unter äußerst schwierigen Bedingungen gelungen ein einzigartiges demokratisches System aufzubauen unter dem Feminismus und progressive Zivilgesellschaft aufblühen konnte. Daher solidarisiert sich CampusGrün mit der vertriebenen Bevölkerung Rojavas und positioniert sich gegen die türkische Invasion unter der </strong><strong>faschistoiden Politik Erdogans und der Stationierung aller ausländischen Besatzungstruppen. <strong><strong>Ebenso benötigt es aber auch einer Aufarbeitung der und Gegnerschaft zur Instrumentalisierung Rojavas und der dortigen Ölförderung durch westliche Eigeninteressen, gestützt durch das amerikanische Militär.</strong></strong></strong></strong><br>
In lokalen Hochschulgremien und durch Bündnisse arbeiten CampusGrüne auf eine Auseinandersetzung mit Demokratieprojekten wie dem in </strong><strong><em>Rojava</em></strong><strong> innerhalb der Forschung und Lehre an Hochschulen hin. Dadurch wollen wir als Sofortmaßnahme auch auf Mobilitätsprogramme für Wissenschaftler*innen und Studierende aus Rojava hinarbeiten.</strong></strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mit Rojava und dem damit verbundene Versuch des ökofeministischen, demokratischen Konförderalismus, einer basisdemokratischen gesellschaftlichen Organisierung aller Menschen (Kurd*innen, Araber*innen, Assyrer*innen und anderen) ist für uns stets die Hoffnung auf eine solidarische Gesellschaft abseits der kapitalistischen Moderne verbunden gewesen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In den letzten Monaten mussten nun tausende Menschen aus dem kurdischen Autonomiegebiet in Nordsyrien fliehen oder wurden ermordet, Wohnungen und Krankenhäuser wurden zerstört. Die Kämpfer*innen der SDF (Syrischen Demokratischen Kräfte) aus <em>Amuda</em> und <em>Al-Darbasija</em> mussten sich zurückziehen. <em>Putin</em> und <em>Erdogan</em> kündigten nach ihrem scheinheiligen „Friedensabkommen“ an, dass russisches und syrisches Militär in die Grenzregion vorrücken würde. Diesen „Frieden“ bezeichnen wir als eine Fassade: Machtpolitisch wurde über die Köpfe der Kurd*innen hinweg entschieden. Sie werden dadurch verdrängt, ihrer Lebensgrundlage entrissen und weiter marginalisiert. Auch die modernen Universitäten in <em>Qamischli</em> („Mesopotamische Akademie für Sozialwissenschaften“<em>)</em>, <em>Afrin</em> („Universität von Afrin“) und <em>Qamishlo</em> („Rojava-Universität“) sind nicht mehr nutzbar. Deutsche Politiker*innen zeigen sich erschüttert – doch werden reale Handlungsmöglichkeiten von BRD, EU und UN nicht genutzt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Nicht erst die gemeinsamen Einsätze von türkischen Truppen mit für Foltermethoden bekannten jihadistischen Gruppen, in denen deutsche Leopard-Panzer gegen die kurdische Zivilbevölkerung eingesetzt wurden, zeigen, dass die deutschen Rüstungsexporte tödlich und sofort einzustellen sind. Auf EU-Ebene Waffenembargos gegen die Türkei zu verhängen, wäre als Sofortmaßnahme das Mindeste, weitere Sanktionen gegen das türkische Regime sind zu erwägen. Dass dies nicht geschieht, ist in dem im März 2016 zwischen der EU und der Türkei geschlossenem „Flüchtlingsdeal“ begründet: Syrische Kriegsflüchtlinge werden in der Türkei zusammengepfercht um die europäische Rechte zu besänftigen; im Gegenzug erhält Erdogan finanzielle Unterstützung und wird bei Menschenrechtsverstößen mit Appeasement-Politik belohnt. Auch NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg hat in diesem Sinne zwar die türkische Regierung zur Mäßigung im Sinne der „Stabilität“ der Region angehalten, dabei jedoch gleichzeitig in bester Kriegsbündnis-Manier unter Berufung auf „legitime Sicherheitsinteressen“ der Türkei den türkischen Überfall legitimiert. [„Our Ally Turkey is at the forefront of the crisis and has legitimate security concerns. It has suffered horrendous terrorist attacks. And it hosts millions of Syrian refugees.“1] Diese Demaskierung der militärisch gestützten Machterhaltung im Ausbeutungsinteresse macht deutlich, dass die zu militärischen Verteidigung westlicher ökonomischer Interessen gegründete NATO keine Friedensperspektive bietet – schon gar nicht als Teil einer „Anti-IS-Koalition“ ist. Ein deutscher Austritt und das entschiedene Eintreten für zivilie Konfliktlösung über die Vereinten Nationen sind jederzeit möglich, auch angesichts eines Zusammenschlusses, welches Atomwaffen befürwortet sowie 2% des BIPs seiner Mitgliedstaaten für Militärausgaben verwendet.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Gerade die Hochschulen sind dazu aufgefordert, sich zu dieser unhaltbaren und menschenfeindlichen Situation zu äußern. Wissenschaftler*innen stehen in der Verantwortung, sich mit aktuellen Krisen auseinanderzusetzen, um so den allgemeinen Druck der öffentlichen Proteste zu erhöhen. Beispielsweise Sozialwissenschaftler*innen, Jurist*innen, Erziehungswissenschaftler*innen und Informatiker*innen können sich produktiv im Rahmen ihrer jeweiligen Fachrichtung und interdisziplinär mit demokratischen Projekten wie dem in <em>Rojava</em> beschäftigen, indem sie das Thema in ihre Lehre integrieren oder Diskussionsveranstaltungen dazu organisieren könnten. Die Frauenemanzipationsprojekte, die solidarische Landwirtschaft und die Möglichkeiten zum egalitären Wissenschaftsaustausch, welche in <em>Rojava</em> aufgebaut wurden, könnten Inspiration auch bezüglich lokaler Projekte geben.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Weitere Begründung ggf. mündlich.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>1: <a href="https://www.nato.int/cps/en/natohq/opinions_169485.htm">https://www.nato.int/cps/en/natohq/opinions_169485.htm</a></p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 24 Nov 2019 11:09:43 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Dringlichkeits-A1NEU: Solidaritätsantrag mit der kurdischen Bevölkerung in Nordsyrien</title>
                        <link>https://cg40.antragsgruen.de/cg40/motion/15728</link>
                        <author>Nadia Abd El Hafez (CampusGrün Hamburg)</author>
                        <guid>https://cg40.antragsgruen.de/cg40/motion/15728</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong><strong><strong><strong>In Rojava ist es unter äußerst schwierigen Bedingungen gelungen ein einzigartiges demokratisches System aufzubauen unter dem Feminismus und progressive Zivilgesellschaft aufblühen konnte. Daher solidarisiert sich CampusGrün mit der vertriebenen Bevölkerung Rojavas und positioniert sich gegen die türkische Invasion unter der </strong><strong>faschistoiden Politik Erdogans und der Stationierung aller ausländischen Besatzungstruppen. <strong><strong>Ebenso benötigt es aber auch einer Aufarbeitung der und Gegnerschaft zur Instrumentalisierung Rojavas und der dortigen Ölförderung durch westliche Eigeninteressen, gestützt durch das amerikanische Militär.</strong></strong></strong></strong><br>
In lokalen Hochschulgremien und durch Bündnisse arbeiten CampusGrüne auf eine Auseinandersetzung mit Demokratieprojekten wie dem in </strong><strong><em>Rojava</em></strong><strong> innerhalb der Forschung und Lehre an Hochschulen hin. Dadurch wollen wir als Sofortmaßnahme auch auf Mobilitätsprogramme für Wissenschaftler*innen und Studierende aus Rojava hinarbeiten.</strong></strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mit Rojava und dem damit verbundene Versuch des ökofeministischen, demokratischen Konförderalismus, einer basisdemokratischen gesellschaftlichen Organisierung aller Menschen (Kurd*innen, Araber*innen, Assyrer*innen und anderen) ist für uns stets die Hoffnung auf eine solidarische Gesellschaft abseits der kapitalistischen Moderne verbunden gewesen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In den letzten Monaten mussten nun tausende Menschen aus dem kurdischen Autonomiegebiet in Nordsyrien fliehen oder wurden ermordet, Wohnungen und Krankenhäuser wurden zerstört. Die Kämpfer*innen der SDF (Syrischen Demokratischen Kräfte) aus <em>Amuda</em> und <em>Al-Darbasija</em> mussten sich zurückziehen. <em>Putin</em> und <em>Erdogan</em> kündigten nach ihrem scheinheiligen „Friedensabkommen“ an, dass russisches und syrisches Militär in die Grenzregion vorrücken würde. Diesen „Frieden“ bezeichnen wir als eine Fassade: Machtpolitisch wurde über die Köpfe der Kurd*innen hinweg entschieden. Sie werden dadurch verdrängt, ihrer Lebensgrundlage entrissen und weiter marginalisiert. Auch die modernen Universitäten in <em>Qamischli</em> („Mesopotamische Akademie für Sozialwissenschaften“<em>)</em>, <em>Afrin</em> („Universität von Afrin“) und <em>Qamishlo</em> („Rojava-Universität“) sind nicht mehr nutzbar. Deutsche Politiker*innen zeigen sich erschüttert – doch werden reale Handlungsmöglichkeiten von BRD, EU und UN nicht genutzt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Nicht erst die gemeinsamen Einsätze von türkischen Truppen mit für Foltermethoden bekannten jihadistischen Gruppen, in denen deutsche Leopard-Panzer gegen die kurdische Zivilbevölkerung eingesetzt wurden, zeigen, dass die deutschen Rüstungsexporte tödlich und sofort einzustellen sind. Auf EU-Ebene Waffenembargos gegen die Türkei zu verhängen, wäre als Sofortmaßnahme das Mindeste, weitere Sanktionen gegen das türkische Regime sind zu erwägen. Dass dies nicht geschieht, ist in dem im März 2016 zwischen der EU und der Türkei geschlossenem „Flüchtlingsdeal“ begründet: Syrische Kriegsflüchtlinge werden in der Türkei zusammengepfercht um die europäische Rechte zu besänftigen; im Gegenzug erhält Erdogan finanzielle Unterstützung und wird bei Menschenrechtsverstößen mit Appeasement-Politik belohnt. Auch NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg hat in diesem Sinne zwar die türkische Regierung zur Mäßigung im Sinne der „Stabilität“ der Region angehalten, dabei jedoch gleichzeitig in bester Kriegsbündnis-Manier unter Berufung auf „legitime Sicherheitsinteressen“ der Türkei den türkischen Überfall legitimiert. [„Our Ally Turkey is at the forefront of the crisis and has legitimate security concerns. It has suffered horrendous terrorist attacks. And it hosts millions of Syrian refugees.“1] Diese Demaskierung der militärisch gestützten Machterhaltung im Ausbeutungsinteresse macht deutlich, dass die zu militärischen Verteidigung westlicher ökonomischer Interessen gegründete NATO keine Friedensperspektive bietet – schon gar nicht als Teil einer „Anti-IS-Koalition“ ist. Ein deutscher Austritt und das entschiedene Eintreten für zivilie Konfliktlösung über die Vereinten Nationen sind jederzeit möglich, auch angesichts eines Zusammenschlusses, welches Atomwaffen befürwortet sowie 2% des BIPs seiner Mitgliedstaaten für Militärausgaben verwendet.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Gerade die Hochschulen sind dazu aufgefordert, sich zu dieser unhaltbaren und menschenfeindlichen Situation zu äußern. Wissenschaftler*innen stehen in der Verantwortung, sich mit aktuellen Krisen auseinanderzusetzen, um so den allgemeinen Druck der öffentlichen Proteste zu erhöhen. Beispielsweise Sozialwissenschaftler*innen, Jurist*innen, Erziehungswissenschaftler*innen und Informatiker*innen können sich produktiv im Rahmen ihrer jeweiligen Fachrichtung und interdisziplinär mit demokratischen Projekten wie dem in <em>Rojava</em> beschäftigen, indem sie das Thema in ihre Lehre integrieren oder Diskussionsveranstaltungen dazu organisieren könnten. Die Frauenemanzipationsprojekte, die solidarische Landwirtschaft und die Möglichkeiten zum egalitären Wissenschaftsaustausch, welche in <em>Rojava</em> aufgebaut wurden, könnten Inspiration auch bezüglich lokaler Projekte geben.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Weitere Begründung ggf. mündlich.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>1: <a href="https://www.nato.int/cps/en/natohq/opinions_169485.htm">https://www.nato.int/cps/en/natohq/opinions_169485.htm</a></p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 24 Nov 2019 11:07:22 +0100</pubDate>
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                        <title>Dringlichkeits-A2NEU2: Solidarisierung mit den demonstrierenden Student*innen in Hongkong: Für die demokratische Selbstverwaltung und als Hochschulen überall gegen jede unterdrückende staatliche Gewalt!</title>
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Insbesondere schließt sich Campusgrün den vier nochausstehenden Forderungen an, dieursprünglich unter den &quot;Five Demands, not one less&quot; zusammengefasst wurden:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- Die Proteste sollen nicht als Aufstände, sondern als demokratisch legitmierte Demonstrationen anerkannt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- Die verhafteten Protestierenden sollen Straferlass erhalten und umgehendfreigelassen werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- Der Brutalität der Polizei gehört ein Ende gesetzt, wobei die Polizeigewalt transparent aufgeklärt und strafrechtlich verfolgt werden muss.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- Es muss eine Umsetzung des allgemeinen vollständigen Wahlrechts in allen staatlichen Institutionen von der Hochschule bis zum Parlament stattfinden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Zusätzlich fordert CampusGrün, im Einklang mit unseren Grundwerten der Solidarität, Basisdemokratie und der Gewaltfreiheit:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- Eine wissenschaftliche und reflektierte Auseinandersetzung mit demokratischen Prozessen und verschiedenen Protestformen in Lehre und Forschung!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- Die deutliche Durchsetzung der Wissenschaftsfreiheit an deutschen und chinesischen Hochschulen, sodass chinesische Wissenschaftler*innen, die zu China forschen, nicht in ihrem Handeln beeinflusst werden und auch Kritik üben dürfen!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- Die kritische Auseinandersetzung und Thematisierung des gewaltvoll eingeschränkten Selbstbestimmungrechts durch Hochschulrektorer*innen bundesdeutscher Hochschulen in Kooperationsgesprächen mit chinesischen Hochschulen und bestehenden &quot;Partneruniversitäten&quot;.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- Einen Schutzraum an den Universitäten für Hongkonger Studierende und eine vollumfängliche rechtliche, sowiediplomatische Unterstützung und Solidarisierung der Hochschulleitungen mit den kritischen honkonger und chinesischen Studierenden. Es muss gewährleistet werden, dass honkonger Studierende ohne Bedrohungen und Anfeindungen studieren, forschen und lehren können, dies sollen die Hochschulleitungen verbindlich garantieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Damit positionieren wir uns gegen die gewaltvollen Praktiken der örtlichen Herrschaftsstrukturen, solidarisieren uns mit den Hongkonger Studierenden und rufen, anschließend an das Statement der TU Berlin, zu emanzipatorischen Solidaritätsaktionen an Hochschulen auf.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Mitte November brach die Polizei mit massivem Gewalteinsatz in den bereits vorher umzingelten Campus derpolytechnischen Universität Hongkong sowie in die Chinesische Universität Hongkong ein. Dabei setzte die Polizei Gummigeschosse und die Tränengas ein, die in China hergestellt wurden, welches Demonstrant*innen Blut husten ließ, und, weshalb 116 Campusdemonstrierende nach behördlichen Angaben in ein Krankenhaus eingeliefert werden mussten. In diesem Zug kam es zu hunderten von brutalen Verhaftungen. Nach bisherigem Stand gab es daüber hinaus dutzende verletzte Studierende, darunter auch mehrere Schwerverletzte. Darüber hinaus dürfen Ärzt*innen und Ersthelfer*innen nicht auf den Campus, um den Verletzten zu helfen und werden teils verhaftet. Zudem stehen hunderte studentische Protestierende unter Arrest und werden ihrer Freiheit beraubt. Über mehrere Stunden wurden viele Studierende in der Universität eingeschlossen. Sie harren dort seit mehr als 24 Stunden aus, da alle Ausgänge durch die Polizei blockiert sind - Wasser, Nahrung und medizinische Versorgung sind knapp. Studierende, die versuchten zu fliehen, wurden mit Tränengas und Gummigeschossen attackiert und zurückgedrängt. Ohne Durchsuchungsbeschluss ist es in Hong Kong der Polizei gesetzlich verboten, Universitätsgelände zu betreten. Das Vorgehen stellt einen massiven Angriff auf die Freiheit der studentischen Selbstverwaltung, die Menschenrechte aller Bürger und die Demokratie Hochkongs dar.Daher sehen wir neben den universitären Initiativen und Institutionen auch die Bundesregierung in der Verantwortung. Ein Überdenken weiterer wirtschaftlicher wie militärischer Kooperationen mit China muss stattfinden, insbesondere im Hinblick auf den geplanten EU-China Gipfel Ende 2020. Im Zuge dessen müssen die Verhandlungen mit China bezüglich eines Freihandelsabkommens aufgekündigt werden. Darüber hinaus ist die militärische Ausbildung chinesischer Soldat*innen, die durch die Bundesregierung unterstützt wird, sowie generelle miliätirsche Kooperationen mit China zu beenden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Des weiteren muss die Freiheit der Wissenschaft in China und die Situation der Honkonger Studierenden von der Bundesregierung aktiv und kritisch angesprochen werden.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 24 Nov 2019 09:53:48 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Dringlichkeits-A2NEU: Solidarisierung mit den demonstrierenden Student*innen in Hongkong: Für die demokratische Selbstverwaltung und als Hochschulen überall gegen jede unterdrückende staatliche Gewalt!</title>
                        <link>https://cg40.antragsgruen.de/cg40/motion/15726</link>
                        <author></author>
                        <guid>https://cg40.antragsgruen.de/cg40/motion/15726</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>CampusGrün solidarisiert sich mit den Hongkonger Protestierenden, insbesondere Studierende, die für eine demokratische, offene Gesellschaft kämpfen. Insbesondere schließt sich Campusgrün den vier nochausstehenden Forderungen an, dieursprünglich unter den &quot;Five Demands, not one less&quot; zusammengefasst wurden:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- Die Proteste sollen nicht als Aufstände, sondern als demokratisch legitmierte Demonstrationen anerkannt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- Die verhafteten Protestierenden sollen Straferlass erhalten und umgehendfreigelassen werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- Der Brutalität der Polizei gehört ein Ende gesetzt, wobei die Polizeigewalt transparent aufgeklärt und strafrechtlich verfolgt werden muss.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- Es muss eine Umsetzung des allgemeinen vollständigen Wahlrechts in allen staatlichen Institutionen von der Hochschule bis zum Parlament stattfinden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Zusätzlich fordert CampusGrün, im Einklang mit unseren Grundwerten der Solidarität, Basisdemokratie und der Gewaltfreiheit:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- Eine wissenschaftliche und reflektierte Auseinandersetzung mit demokratischen Prozessen und verschiedenen Protestformen in Lehre und Forschung!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- Die deutliche Durchsetzung der Wissenschaftsfreiheit an deutschen und chinesischen Hochschulen, sodass chinesische Wissenschaftler*innen, die zu China forschen, nicht in ihrem Handeln beeinflusst werden und auch Kritik üben dürfen!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- Die kritische Auseinandersetzung und Thematisierung des gewaltvoll eingeschränkten Selbstbestimmungrechts durch Hochschulrektorer*innen bundesdeutscher Hochschulen in Kooperationsgesprächen mit chinesischen Hochschulen und bestehenden &quot;Partneruniversitäten&quot;.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- Einen Schutzraum an den Universitäten für Hongkonger Studierende und eine vollumfängliche rechtliche, sowiediplomatische Unterstützung und Solidarisierung der Hochschulleitungen mit den kritischen honkonger und chinesischen Studierenden. Es muss gewährleistet werden, dass honkonger Studierende ohne Bedrohungen und Anfeindungen studieren, forschen und lehren können, dies sollen die Hochschulleitungen verbindlich garantieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Damit positionieren wir uns gegen die gewaltvollen Praktiken der örtlichen Herrschaftsstrukturen, solidarisieren uns mit den Hongkonger Studierenden und rufen, anschließend an das Statement der TU Berlin, zu emanzipatorischen Solidaritätsaktionen an Hochschulen auf.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Mitte November brach die Polizei mit massivem Gewalteinsatz in den bereits vorher umzingelten Campus derpolytechnischen Universität Hongkong sowie in die Chinesische Universität Hongkong ein. Dabei setzte die Polizei Gummigeschosse und die Tränengas ein, die in China hergestellt wurden, welches Demonstrant*innen Blut husten ließ, und, weshalb 116 Campusdemonstrierende nach behördlichen Angaben in ein Krankenhaus eingeliefert werden mussten. In diesem Zug kam es zu hunderten von brutalen Verhaftungen. Nach bisherigem Stand gab es daüber hinaus dutzende verletzte Studierende, darunter auch mehrere Schwerverletzte. Darüber hinaus dürfen Ärzt*innen und Ersthelfer*innen nicht auf den Campus, um den Verletzten zu helfen und werden teils verhaftet. Zudem stehen hunderte studentische Protestierende unter Arrest und werden ihrer Freiheit beraubt. Über mehrere Stunden wurden viele Studierende in der Universität eingeschlossen. Sie harren dort seit mehr als 24 Stunden aus, da alle Ausgänge durch die Polizei blockiert sind - Wasser, Nahrung und medizinische Versorgung sind knapp. Studierende, die versuchten zu fliehen, wurden mit Tränengas und Gummigeschossen attackiert und zurückgedrängt. Ohne Durchsuchungsbeschluss ist es in Hong Kong der Polizei gesetzlich verboten, Universitätsgelände zu betreten. Das Vorgehen stellt einen massiven Angriff auf die Freiheit der studentischen Selbstverwaltung, die Menschenrechte aller Bürger und die Demokratie Hochkongs dar.Daher sehen wir neben den universitären Initiativen und Institutionen auch die Bundesregierung in der Verantwortung. Ein Überdenken weiterer wirtschaftlicher wie militärischer Kooperationen mit China muss stattfinden, insbesondere im Hinblick auf den geplanten EU-China Gipfel Ende 2020. Im Zuge dessen müssen die Verhandlungen mit China bezüglich eines Freihandelsabkommens aufgekündigt werden. Darüber hinaus ist die militärische Ausbildung chinesischer Soldat*innen, die durch die Bundesregierung unterstützt wird, sowie generelle miliätirsche Kooperationen mit China zu beenden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Des weiteren muss die Freiheit der Wissenschaft in China und die Situation der Honkonger Studierenden von der Bundesregierung aktiv und kritisch angesprochen werden.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 24 Nov 2019 09:39:38 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Dringlichkeits-A2: Solidarisierung mit den demonstrierenden Student*innen in Hongkong: Für die demokratische Selbstverwaltung und als Hochschulen überall gegen jede unterdrückende staatliche Gewalt!</title>
                        <link>https://cg40.antragsgruen.de/cg40/motion/15720</link>
                        <author>Campusgrün HSGs aus Hamburg, Stendal, Gießen, Frankfurt, Münster, Kiel, Bochum, (beschlossen am: 23.11.2019)</author>
                        <guid>https://cg40.antragsgruen.de/cg40/motion/15720</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>CampusGrün solidarisiert sich mit den Hongkonger Protestierenden, insbesondere Studierende, die für eine demokratische, offene Gesellschaft kämpfen. Insbesondere schließt sich Campusgrün den vier nochausstehenden Forderungen an, dieursprünglich unter den &quot;Five Demands, not one less&quot; zusammengefasst wurden:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- Die Proteste sollen nicht als Aufstände, sondern als demokratisch legitmierte Demonstrationen anerkannt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- Die verhafteten Protestierenden sollen Straferlass erhalten und umgehendfreigelassen werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- Der Brutalität der Polizei gehört ein Ende gesetzt, wobei die Polizeigewalt transparent aufgeklärt und strafrechtlich verfolgt werden muss.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- Es muss eine Umsetzung des allgemeinen vollständigen Wahlrechts in allen staatlichen Institutionen von der Hochschule bis zum Parlament stattfinden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Zusätzlich fordert CampusGrün, im Einklang mit unseren Grundwerten der Solidarität und der Gewaltfreiheit:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- Eine wissenschaftliche und reflektierte Auseinandersetzung mit demokratischen Prozessen und verschiedenen Protestformen in Lehre und Forschung!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- Die deutliche Durchsetzung der Wissenschaftsfreiheit an deutschen und chinesischen Hochschulen, sodass chinesische Wissenschaftler*innen, die zu China forschen, nicht in ihrem Handeln beeinflusst werden und auch Kritik üben dürfen!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- Die kritische Auseinandersetzung und Thematisierung des gewaltvoll eingeschränkten Selbstbestimmungrechts durch Hochschulrektorer*innen bundesdeutscher Hochschulen in Kooperationsgesprächen mit chinesischen Hochschulen und bestehenden &quot;Partneruniversitäten&quot;.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- Einen Schutzraum an den Universitäten für Hongkonger Studierende und eine vollumfängliche rechtliche, sowiediplomatische Unterstützung und Solidarisierung der Hochschulleitungen mit den kritischen honkonger und chinesischen Studierenden. Es muss gewährleistet werden, dass honkonger Studierende ohne Bedrohungen und Anfeindungen studieren, forschen und lehren können, dies sollen die Hochschulleitungen verbindlich garantieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Damit positionieren wir uns gegen die gewaltvollen Praktiken der örtlichen Herrschaftsstrukturen, solidarisieren uns mit den Hongkonger Studierenden und rufen, anschließend an das Statement der TU Berlin, zu emanzipatorischen Solidaritätsaktionen an Hochschulen auf.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Mitte November brach die Polizei mit massivem Gewalteinsatz in den bereits vorher umzingelten Campus derpolytechnischen Universität Hongkong sowie in die Chinesische Universität Hongkong ein. Dabei setzte die Polizei Gummigeschosse und die Tränengas ein, die in China hergestellt wurden, welches Demonstrant*innen Blut husten ließ, und, weshalb 116 Campusdemonstrierende nach behördlichen Angaben in ein Krankenhaus eingeliefert werden mussten. In diesem Zug kam es zu hunderten von brutalen Verhaftungen. Nach bisherigem Stand gab es daüber hinaus dutzende verletzte Studierende, darunter auch mehrere Schwerverletzte. Darüber hinaus dürfen Ärzt*innen und Ersthelfer*innen nicht auf den Campus, um den Verletzten zu helfen und werden teils verhaftet. Zudem stehen hunderte studentische Protestierende unter Arrest und werden ihrer Freiheit beraubt. Über mehrere Stunden wurden viele Studierende in der Universität eingeschlossen. Sie harren dort seit mehr als 24 Stunden aus, da alle Ausgänge durch die Polizei blockiert sind - Wasser, Nahrung und medizinische Versorgung sind knapp. Studierende, die versuchten zu fliehen, wurden mit Tränengas und Gummigeschossen attackiert und zurückgedrängt. Ohne Durchsuchungsbeschluss ist es in Hong Kong der Polizei gesetzlich verboten, Universitätsgelände zu betreten. Das Vorgehen stellt einen massiven Angriff auf die Freiheit der studentischen Selbstverwaltung, die Menschenrechte aller Bürger und die Demokratie Hochkongs dar.Daher sehen wir neben den universitären Initiativen und Institutionen auch die Bundesregierung in der Verantwortung. Ein Überdenken weiterer wirtschaftlicher wie militärischer Kooperationen mit China muss stattfinden, insbesondere im Hinblick auf den geplanten EU-China Gipfel Ende 2020. Im Zuge dessen müssen die Verhandlungen mit China bezüglich eines Freihandelsabkommens aufgekündigt werden. Darüber hinaus ist die militärische Ausbildung chinesischer Soldat*innen, die durch die Bundesregierung unterstützt wird, sowie generelle miliätirsche Kooperationen mit China zu beenden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Des weiteren muss die Freiheit der Wissenschaft in China und die Situation der Honkonger Studierenden von der Bundesregierung aktiv und kritisch angesprochen werden.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 24 Nov 2019 03:01:47 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A8NEU2: Campusgrüne Grundwerte</title>
                        <link>https://cg40.antragsgruen.de/cg40/Campusgruene_Grundwerte-22911</link>
                        <author>Campusgrün Bundesvorstand (beschlossen am: 08.11.2019)</author>
                        <guid>https://cg40.antragsgruen.de/cg40/Campusgruene_Grundwerte-22911</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>EINLEITUNG</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Präambel legt fest: &quot;Campusgrün (...) setzt sich für die Verwirklichung einer Gesellschaft ein, in der soziale Gerechtigkeit herrscht, die Menschenrechte tatsächlich umgesetzt sind, in der niemand diskriminiert wird und in der ein Gleichgewicht zwischen Mensch und Natur besteht. [Campusgrün] sieht sich ferner den Grundsätzen der Gewaltfreiheit, des Feminismus und der Geschlechtergerechtigkeit verpflichtet.&quot; In den vergangenen 20 Jahren ist Campusgrün diesen Grundsätzen treu geblieben und als Campusgrüne wollen wir uns auch in den kommenden Jahren für diese Werte einsetzen. Doch nach dieser Zeit ist es sinnvoll, sich zu versichern, für welche Ideale wir uns einsetzen, erneut darüber auszutauschen, was unsere Grundwerte für uns bedeuten sowie diese zu schärfen und zu präzisieren. Im Folgenden sind die Campusgrün Grundsätze neu aufgelistet und beschrieben. Die Bestimmungen der Satzung werden dadurch nicht berührt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>BASISDEMOKRATISCH </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Alles ist politisch! Und betrifft uns daher alle.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Alle Beteiligten müssen sich für Partizipationsmöglichkeiten aller einsetzen und mit Respekt auf Augenhöhe begegnen. Sobald Menschen von Mitsprache direkt oder indirekt ausgeschlossen werden, wird ihnen die Möglichkeit genommen, ihre Ideen zu teilen und Lösungsvorschläge zu diskutieren. Wer also versucht, andere vom Diskurs auszuschließen verletzt damit das Recht auf Teilhabe und den demokratischen Prozess als Ganzes. Kein Mensch sollte dabei über einem anderen stehen: Demokratische Entscheidungsprozesse schließen autoritäre Strukturen aus!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Es ist das Ziel von Campusgrün, an einer Gesellschaft mitzuwirken, in der alle Menschen am politischen, sozialen und kulturellen Leben vollständig frei und ohne Hindernis teilhaben können und in der alle Gesellschaftsbereiche demokratisch und partizipativ gestaltbar sind. Deshalb ist Basisdemokratie unser politisches Ideal und Leitmotiv, vom Aufbau unserer Mitgliedsgruppen, über die Entscheidungsprozesse in unserem Verband bis zu unserem Einsatz in den Hochschulen und der weiteren Politik. Unser Ziel soll stets sein, Partizipationsmöglichkeiten zu stärken und auszuweiten sowie Menschen eine politische Stimme zu geben. Autoritäre Strukturen lehnen wir daher ab und wollen ihnen entschieden entgegenwirken. Aus denselben Gründen wenden wir uns auch gegen jede Form der Benachteiligung und Diskriminierung: Teilhabe darf nicht von zugeschriebenen Eigenschaften oder materieller Verfügung abhängen und muss allen gleichermaßen offen stehen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir entwickeln kreative und progressive Ansätze, die Demokratie überall in der Gesellschaft zu stärken und sind stets offen für neue Ideen anderer Akteur*innen - solange sie keine rassistischen oder sexistischen Ansätze vertreten. Benachteiligungen und Barrieren wollen wir überall abbauen und richten diesen Anspruch an alle gesellschaftlichen Akteur*innen und selbstverständlich an uns selbst. Deswegen arbeiten wir stets an den eigenen Prozessen und der gruppen- wie verbandsinternen Debattenkultur. Individuen, die in Politik und der breiteren Gesellschaft unterrepräsentiert sind oder denen auf andere Weise die Beteiligung erschwert wird, lassen wir besondere Unterstützung zukommen, z.B. in Form zusätzlicher Partizipationsmöglichkeiten. Ganz besonders engagiert wollen wir gegen Abwertung, Exklusion und jede Form der Entmenschlichung kämpfen, denn das hat in Demokratien keinen Platz: Toleranz gilt gegenüber allen, außer den Intoleranten! Deshalb haben wir eine Unvereinbarkeit mit autoritären, reaktionären, elitären oder anders menschenfeindlichen Gruppierungen in unserer Satzung festgeschrieben, sowie unseren Einsatz für Vielfalt, Gerechtigkeit und die tatsächliche Umsetzung der Menschenrechte.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>ÖKOLOGISCHE GERECHTIGKEIT</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Aufbruch aus den rostigen Ruinen kapitalistischer Verwertungslogik – hinein in den nachhaltigen und gemeinwohlorientierten Hochschulraum</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Angesichts der notwendigen sozial-ökologischen Transformation baut die ökologische Gerechtigkeit darauf auf, dass das metabolische Austauschverhältnis zwischen dem Menschen als Bestandteil der Natur grundlegend ökologisch gerechter und im Einklang mit den Tieren und Pflanzen zu gestalten ist. Nur so kann die Natur langfristig als Lebensgrundlage des Menschen und um ihrer selbst willen geschützt werden. Ökologischen Gerechtigkeit schafft Bedingungen für eine ökologische Entwicklung und Erhaltung aller Spezies, für Mindeststandards einer gesunden, gefahrenlosen Mitwelt und für die dessen Gestaltung unter Teilhabe aller Bürger*innen nach ökologisch-ästhetischen Werten.*</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Campusgrün als Zusammenschluss vielzähliger grün-alternativer Listen im evidenzbasierten Wissenschaftskosmos erkennt die Veränderungsnotwendigkeiten in der Dringlichkeit an und sieht sich als einen Bestandteil von vielen Akteur*innen der Nachhaltigkeits-, Biodiversitäts- und Klimagerechtigkeitsbewegungen. Dabei wollen wir insbesondere die Hochschulen, sowie Studierenden- und Studentenwerke mit priorisiertem Nachdruck für die Gegenwart und Zukunft sozial- und umweltverträglich aufstellen. Wir stellen uns der Verantwortung die Lebensgrundlagen zu erhalten. Die radikal-ökologischen Maßgaben in den Studierendenschaften sollen dabei über die bestehenden Satzungs- und Ordnungsvorschriften hinaus standardisiert werden. Außerdem kämpfen wir für eine gesellschaftlich breit getragene, ökologische und sozial gerechte Ökonomie in einer ökosozialistischen Gemeinschaft.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Aufbruch aus dem kurzsichtig Gewinn orientierten, Ungleichheit schaffenden und Ressourcen verbrennenden Kapitalozän muss in den Arbeitsstrukturen, den landes-, wie bundespolitischen Programmatiken der Studierendenschaften, sowie in den Vorlesungssälen, der Forschung und den Verwaltungen der Hochschullandschaft stattfinden. Deshalb positionieren wir uns für nachhaltig und ökologisch ausfinanzierte Hochschulen sowie Studierendenwerke. Diese müssen in der Infrastruktur, vor allem in den Liegenschaften, dem Fuhr- und Forschungsinstrumentenpark und in dem Ernährungsangebot regional, sozial gerecht produziert sowie betrieben und klimaneutral aufgestellt sein. Parallel zu der bis 2030 abgeschlossenen Infrastrukturwende, deren Prozess partizipativ und transparent dokumentiert für alle Statusgruppen aufzuschlüsseln ist, wird die bis dato anhaltende „Problembewusstsein-Verhaltens“-Lücke durch die Förderung pazifistischer, kapitalismuskritischer und tierversuchsfreier Forschung und Alternativen aufzeigender interdisziplinärer Lehre in allen Studiengängen forciert.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Zu unserer Vision gehört die offene Bildung von nachhaltiger Entwicklung. Die Vermittlung wird von unten organisiert durch Studierende und Universitätsangestellten. Der motorisierte Individualverkehr wird ersetzt durch einen flächendeckenden kostenfreien ÖPNV und Radwege.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>* (<em>Anm.: Definition entspricht jener von Öko. Gerechtigkeit nach </em><a href="http://www.bpb.de/apuz/30429/oekologische-gerechtigkeit-als-bessere-nachhaltigkeit?p=3)"><em>http://www.bpb.de/apuz/30429/oekologische-gerechtigkeit-als-bessere-nachhaltigkeit?p</em></a><a href="http://www.bpb.de/apuz/30429/oekologische-gerechtigkeit-als-bessere-nachhaltigkeit?p=3)"><em>=3</em></a><a href="http://www.bpb.de/apuz/30429/oekologische-gerechtigkeit-als-bessere-nachhaltigkeit?p=3)">)</a><a href="https://basisantragcampusgruen.textbegruenung.de/ep/search?query=3).">.</a></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>SOZIALES</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Inklusiv, sozial &amp; antikapitalistisch:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der zerstörerischen Arbeitsmarktorientierung in der Hochschulbildung ein soziales, inklusives Ende setzen!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Teilhabe am politischen und sozialen Leben benötigt in allen Lebensbereichen die Grundlage eines guten Miteinanders ohne Ausgrenzung. Sie setzt eine gleichwertige Verteilung von Kapital- und Bildungsressourcen, unabhängig von Diskriminierungen gegenüber im klassistisch-patriarchalen System marginalisierten Gruppen voraus. Im aktuellen Status quo konstatieren wir fehlende Akzeptanz für diverse Lebensentwürfe unterschiedlicher Herkunft und eine daraus resultierende Spaltung der Gesellschaft, welche sich beispielsweise im gestiegenen psychischen Leidensdruck äußert. Die Entfremdung des Menschen von seiner Arbeit, die paternalistische Quantifizierung des ehemals Privaten abseits der geregelten Arbeitszeiten bis hin zur Entkopplung von der unberührten Natur. Dem entgegen streben wir das gute Leben im langfristigen Einklang miteinander und dem Ökosystem an.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Campusgrün lehnt sich gegen die Ausbeutung und Ausgrenzung von Studierenden im bestehenden Abhängigkeitsverhältnis zu den akademischen Strukturen auf. Wir widersprechen dem marktorientierten Wettbewerb an Hochschulen, der in Kombination mit einer chronischen Unterfinanzierung des Bildungssystems, soziale und ökonomische Ungleichheiten zwischen Menschen und Regionen verstärkt. Gute Studienbedingungen sollen, abseits der kapitalistischen Herrschaftshierarchien, den Menschen in seiner jeweiligen Lebenssituation strukturell unterstützen und seine Gesundheit* stärken - auch für das Leben nach dem Studium.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Hochschulbildung darf keine knappe Ware für ökonomisch und familiär Privilegierte sein und muss allen barrierefrei zugänglich sein. Für ein inklusives Zusammenleben müssen die strukturellen Bedingungen gesichert sein. Deshalb fordern wir:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Der Hochschulraum muss Austeritätsüberlegungen widersprechend ausfinanziert sein, sodass bedarfsgerechte Studienkapazitäten für alle und über die Regelstudienzeit hinaus bereitgestellt werden können, um den individuellen Leistungsdruck aufzulösen, welcher der solidarischen Kooperation untereinander im Weg steht.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Daraus leiten wir weiterhin unsere Ablehnung jeglicher Studiengebühren ab, die Forderung nach einem elternunabhängigen, an den Wohnort angepasstes, dynamisch und ausreichend finanziertes BAföG und nach nicht-prekären Arbeitsbedingungen für alle Beschäftigten an den Hochschulen ab. Für Studierende bedeutet das vor allem ein mindestens tariflich abgesicherter Lohn, der eine alternative Studienfinanzierung zum BAföG darstellen sollte. Auch internationale Studierende sollten in Deutschland ebenfalls während des Studiums selbstständig beschäftigt tätig sein dürfen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>*<em>(Anm.: nach WHO Definition)</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>ANTIFASCHISTISCH</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Klimakämpfe müssen antifaschistische Kämpfe sein!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Durch antisemitisch und rassistisch motivierte Anschläge zeigt sich, wie nötig es noch immer ist, dass wir uns immer und überall gegen Rassismus und Antisemitismus organisieren. Antifaschistische Theorie und Praxis sind gerade dann nötig, wenn die selbsternannte &quot;Mitte&quot; der Gesellschaft angesichts progressiver Bewegungen reaktionär mit der extremen Rechten kollaboriert.<br>
Hochschule und Wissenschaft müssen analysieren, was rechte Positionen hegemonial werden lässt - und Alternativen entwickeln, wie man sie verhindern und ihnen etwas entgegensetzen kann.Dafür muss der Grundsatz gelten, dass Wissenschaft immer politisch ist: Wahrnehmung und ihre Vermittlung können kein Abbild einer bewusstseinsunabhängigen Realität, eines objektiven Ursprunges, abliefern. Stattdessen wird das objektive „Normale“ durch historische Sozialisation und Materialität konstruiert und definiert.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In der Hochschule, der hochschulpolitischen Organisierung, und der gesamten Gesellschaft ist kein Platz für Faschist*innen und Rassist*innen - stattdessen gehen wir dem Grundsatz der Gleichheit nach. Wir stellen uns aktiv gegen Machtinteressen, die jegliche Art diskriminierender Ideologien fördern, insbesondere die, welche schädliches Konkurrenzverhalten hervorbringen.. Auch die stillschweigende Tolerierung von Ungleichheit bedeutet aus unserer Sicht, deren Fortbestehen zu gewährleisten. Wir boykottieren jede Art von Menschenfeindlichkeit - auch über Hochschulen hinaus. Damit rechte Kräfte in Deutschland nicht weiter als bisher bereits erstarken braucht es entsprechende strukturelle Bedingungen (BAföG, Wohngeld, egalitäre Lehre, etc.), die eine solidarische Organisierung für alle gegen Rechts ermöglichen. Indem wir uns gemeinsam (als Campusgrüne, aber auch zusammen mit weiteren hochschul- und stadtweiten sowie internationalen Akteur*innen) für egalitäre Verhältnisse einsetzen, können sich erst allgemeine Werte wie Respekt entwickeln und manifestieren. Wir müssen uns für eine Lehre organisieren, die die Beschäftigung mit Diskriminierung und gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit (wie z.B. Rassismus, Sexismus und Antisemitismus etc.) behandelt und Demokratiebildung beinhaltet. Auch müssen wir uns mit öffentlichen Veranstaltungen, Demos und direkten Aktionen gegen rechte Kräfte stellen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Campusgrün unterstützt also den Grundsatz, dass Aufgabe von antifaschistischer Wissenschaft demnach sein muss, <em>„sich mit ihrer Vergangenheit auseinanderzusetzen und danach zu fragen, wie Gesellschaft und Individuen verfasst sein müssen, um ein Widererstarken des Faschismus zu verhindern&quot;* </em>Wir setzen uns dafür ein, dass die Auseinandersetzung mit der Geschichte gesellschaftlicher (studentischer) Bewegung in umfassender Form gefördert wird, aus der wir Schlüsse für unsere aktuelle politische Praxis ziehen können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">*</span><em>(Christ/Suderland 2014: Soziologie und Nationalsozialismus: Suhrkamp).</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>ÖKOFEMINISTISCH/QUEER-ECOLOGIES</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In den kapitalistischen Kernländern wird die immanente Krisenhaftigkeit des Kapitalismus beispielsweise im Sektor der Care-Arbeit sowie an der Verknappung der für den propagierten Lebenswandel des Menschen als Konsumenten nötigen natürlichen Ressourcen für immer mehr Menschen deutlich. Feministische Kämpfe und die Überwindung der ökologischen Krise müssen zusammen gedacht werden. Kapitalistische Gesellschaften sind patriarchale Gesellschaften: Sowohl die Natur als auch Personen, die nichtentlohnte Care-Arbeit verrichten (insbesondere Frauen) werden in ihnen systematisch als nur für das Kapital verwertbare<br>
&#039;Ressourcen&#039; gehandelt. Es wird davon ausgegangen, dass sich Care-Arbeiten sowie natürliche Organismen immer wieder regenerieren werden - sie also endlos der Warenproduktion dienen können. Dementsprechend besteht ein Zusammenhang zwischen verschiedenen Herrschaftsverhältnissen, welche die internationale Ausbeutung der Natur legitimiert. Damit einhergehend werden Ungleichheiten zwischen arbeitenden Menschen (insbesondere Personen, denen eine weibliche Geschlechterrolle zugewiesen wird) aus dem &quot;Globalen Norden&quot; und &quot;Globalen Süden&quot; erhöht. Diese Herrschaftsverhältnisse des Kapitals sind dieselben, die auch über den Normalzustand der Heteronormativität bestimmen und ihn hegemonial machen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mit diesem Verständnis stellt der Ansatz der <em>Queer Ecologies</em> die vermeintliche Verbundenheit von &quot;Frau&quot; und &quot;Natur&quot; in Frage: Wir gehen davon aus, dass Geschlechtszugehörigkeit gesellschaftlich konstruiert ist – und nicht etwa biologistischen Paradigmen folgt. Dementsprechend ist es ein Trugschluss, die Gebärfähigkeit eines Menschen mit der Verantwortung zur gesellschaftlichen Reproduktion gleichzusetzen. Eine biologisch bedingte &quot;weibliche Praxis&quot; (unbezahlte Hausarbeit, Pflege, Kindererziehung), ist damit widerlegt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Schlussendlich ist die Trennung zwischen &quot;Natur&quot; und &quot;Kultur&quot; demnach machtpolitisch hergestellt. Dagegen wollen wir Campusgrüne den Raum dafür schaffen, ein alternatives Verständnis von Produktivität diskutieren sowie die künstliche Trennung zwischen Natur und Kultur neu verhandeln: Es sollte keine Hierarchisierung zwischen beiden Modellen stattfinden; der menschliche, historisch geprägte Blickwinkel ist nicht der einzige, der im internationalen Gefüge zählt. Wir können und wollen nicht über jeden Organismus verfügen, ihn beherrschen; sondern gehen von einer produktiven, gegenseitigen Unterstützung aller aus.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>INTERNATIONALISTISCH</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir alle leben auf einem Planeten und dabei macht es keinen Unterschied auf welchen Erdteil wir geboren sind. In Zeiten wachsender globaler Herausforderungen wie dem Klimawandel, der Globalisierung, internationaler Kooperationen und Konflikten, Interdependenzen sowie einer zunehmenden globalen Öffentlichkeit müssen wir die engen Scheuklappen der nationalen Grenzen hinter uns lassen und uns als eine Weltgesellschaft verstehen, die gemeinsam und solidarisch diese Herausforderungen angeht. So anspruchsvoll die Veränderungen einer sich globalisierenden Welt für einige auch sein mag, eine Rückkehr zur Isolation lenkt lediglich von den Problemen ab und lässt diese nur noch größer werden. Vielmehr sollten wir die Vielfalt und Vernetzung einer globalen Menschheit als Chance sehen, alte Konflikte beizulegen und eine faire, freie und fortschrittliche Weltgesellschaft zu fördern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Eine global vernetzte akademische Gemeinschaft ist für viele Beteiligte jetzt schon eine Selbstverständlichkeit und als Studierende profitieren wir von dieser Offenheit und gestalten sie aktiv mit. Wissenschaft und ein solidarisches Studium müssen dazu beitragen Grenzen und Vorurteile abzubauen. So muss sich in Seminaren mit verschiedenen Demokratiekonzepten auseinandergesetzt werden und sich mit Konzepten der Konfliktvorbeugung beschäftigt werden. Die Antwort auf Konkurrenz und Krieg kann nur eine globale sein und somit ist globale Bildungsarbeit nichts anderes als eine weitere Form der Friedensarbeit: Mit Waffen führt man Kriege, mit Theorie und Praxis beendet man sie! Dabei ist uns nur zu sehr bewusst, dass eine globale Gesellschaft nicht bedeuten darf, ein europäisch-nordamerikanisches Gesellschaftsmodell auf die gesamte Welt auszuweiten, sondern allen Menschen die Mitgestaltung dieser Gesellschaft zu ermöglichen. Das heißt, Menschen des globalen Südens, marginalisierten Gruppen und die ökonomisch Benachteiligten in alle Entscheidungsprozesse mit einzubeziehen. International heißt immer solidarisch zu sein!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Als Campusgrüne wollen wir bei allen unseren Entscheidungen die globale Bedeutung mitdenken. Wir versuchen unsere theoretischen Überlegungen und daraus resultierenden Aktivismus zu internationalisieren. Doch auch vor Ort versuchen wir, dafür die Hürden für Beteiligung abzubauen, diskutieren Perspektiven und Ideen gemeinsam (egal, welcher Herkunft wir sind) und versuchen Räume zu schaffen, damit sich Studierende eine Stimme geben können, egal welche Sprache sie sprechen. Wir widersetzen uns jeder Form der Menschenfeindlichkeit und treten ausschließenden Ideologien wie Rassismus, Antisemitismus und Antiziganismus mit aller Kraft entgegen. Wir engagieren uns für Projekte im Bereich internationaler gemeinsamer Praxis, der Friedens- und Anti-Kriegsarbeit, der (Post)Kolonialismuskritik und der globalen Solidarität mit unterdrückten, verfolgten und ausgebeuteten Menschen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>GEWALTFREI </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Gewalt verhindert einen freien und gleichen Diskurs und ist deshalb niemals legitimes Mittel grüner Politik.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Sobald einem Lebewesen Gewalt angetan wird, entstehen Schmerzen, entstehen Angst und Wut und langfristig entsteht weitere Gewalt. Ob diese berechtigte Gegenwehr ist oder eine weitere Eskalation, zu einer gemeinsamen und gerechten Lösung führt es in keinem Fall. Stattdessen entstehen neues Leid und mehr Gewalt. Jede Gesellschaft muss daher Wege finden Konflikte ohne Gewalt zu lösen, doch wir sehen in der Welt, dass dies ein selten erreichtes Ideal ist. Gewalt ist nicht nur körperlich, sondern kann auch seelisch sein oder versteckt ausgeübt werden. Manchmal ist Gewalt den Beteiligten, weder Opfer noch Täter*innen völlig bewusst, aber sie geschieht trotzdem. Es ist daher unser aller Aufgabe Gewalt aufzudecken und Wege zu finden sie zu verhindern, nicht durch Vergeltung, sondern Aufklärung. Das gilt für einen Streit unter Freund*innen bis hin zu kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen Staaten. Frieden muss in allem Handeln oberstes Ziel sein, durch das Ansprechen der Gewalt, das Aussprechen zwischen den Konfliktparteien und das Auflösen der Konfliktsituation.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Als Campusgrüne kämpfen wir für eine friedliche Welt, aber mit Worten und gewaltfreier Aktion. Wir glauben, dass vor allem die Wissenschaft in der Pflicht steht Wege friedlicher Konfliktlösung und gewaltfreien Zusammenlebens aufzuzeigen. Aus diesem Grund lehnen wir jegliche militärische Forschung oder kriegerische Nutzung von Forschung ab und fordern eine strenge Zivilklausel für alle staatlichen Hochschulen. Stattdessen ist die Arbeit der Friedensforschung und Konfliktprävention stärker zu fördern. Hochschulen sollen auch jenseits ihrer Forschung ein gewaltfreier Ort sein, Übergriffe jeglicher Art müssen restlos aufgeklärt und geahndet werden und das gesellschaftliche Klima sollte so gestaltet sein, dass sich alle Beteiligten sicher und wohl fühlen können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>ZUR GESELLSCHAFTLICHEN VERANTWORTUNG VON WISSENSCHAFT</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wissenschaft soll für gesellschaftliche Emanzipation und Wohlstand sorgen, kritisch und frei sein und gleichzeitig im Dienst der Gesellschaft stehen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Sie kann nur für gesellschaftliche Emanzipation, Innovation und Wohlstand sorgen und gleichzeitig kritisch und unbequem sein, wenn sie frei ist, d.h. frei von politischen oder ökonomischen Einschränkungen. Außerdem kann Wissenschaft und Forschung nur funktionieren, wenn sie gesellschaftlich akzeptiert und wertgeschätzt werden. Wissenschaft sollte durch demokratische Prozesse aber auch so gesteuert werden können, dass sie sich mit Herausforderungen wie der Klimakrise und der Digitalisierung auseinandersetzt. Dabei ist es entscheidend, dass sie sich den Normen einer pluralen und demokratischen Gesellschaft verpflichtet fühlt, die gleichzeitig die Grundlage für ihre freie Entfaltung sind.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wissenschaftliche Auseinandersetzung ist dabei immer zugleich Produkt und Produzent gesellschaftlicher Diskurse und Kämpfe, Themen aus dem öffentlichen Diskurs &quot;diffundieren&quot; ständig in die wissenschaftliche Sphäre und umgekehrt. Aufgrund dieser gesellschaftlich geprägten Heterogenität muss das Streiten in der Universität der Grundsatz jeder Disziplin werden. Gegen die Geschichtsvergessenheit und versuchte Neutralisierung muss die Wissenschaft danach fragen, wie es zum Auftreten gesellschaftlicher Herausforderungen kommt, in welcher Breite sie Fuß fassen und was wir gegen sie tun können. Dabei definieren rechte, diskriminierende Positionen endgültig die Grenzen der wissenschaftlichen Lehrbefugnis. Sie mögen legal sein – aber in Hinblick auf eine solidarische Gesellschaft gar keinen Fall legitim!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Für uns ist die Garantie von Wissenschaftsfreiheit daher essenziell. Campusgrün kämpft dafür, dass die Wissenschaft in allen Fachbereichen optimale gesellschaftliche und finanzielle Bedingungen vorfindet. Sie muss rechtsstaatlich so abgesichert sein, dass sie frei ist von politischem Druck, d.h. der gesamte Forschungsprozess muss politisch und auch gesellschaftlich nicht erwünscht sein. Es genügt jedoch nicht nur, wenn Wissenschaftsfreiheit gesetzlich garantiert ist, sie kann nur existieren, wenn Forschende auch die finanziellen Mittel und die Zeit besitzen, sich mit ihrer Disziplin auseinanderzusetzen. Dazu braucht es eine ausreichende und verlässliche Grundfinanzierung der Hochschulen und wissenschaftlichen Institute sowie nicht-prekäre und familienfreundliche Beschäftigungsverhältnisse. Wettbewerb um die Vergabe von Geldern darf eine ausreichende Grundfinanzierung nicht ersetzen. Zugleich setzen wir uns dafür ein, dass Wissenschaft und Gesellschaft in einem ständigen Dialog miteinander stehen. Es müssen gesellschaftliche Diskussionen über die Folgen von Technologien und neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen hinsichtlich ihrer ethischen und ökologischen Konsequenzen stattfinden. Wissenschaftler*innen stehen aber auch in der Pflicht, ihre Arbeit transparent zu kommunizieren. Ihre Rolle als Akteur*in z.B. in der Politikberatung muss offen kommuniziert und diskutiert werden. Transparenz von wissenschaftlichem Nutzen, aber auch eigenen Interessen, Regeln und Funktionsweisen, auch von Fehlern und Skandalen ist entscheidend, um langfristig das Vertrauen der Gesellschaft zu gewinnen und zu erhalten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Gesellschaft und Politik haben die Aufgabe die Voraussetzungen für freie Wissenschaft und Forschung zu schaffen und Wissenschaftler*innen müssen sich den demokratischen Normen und stückweise den gesellschaftlichen Forderungen an ihre Arbeit anpassen und sich ihrer gesellschaftlichen Verantwortung bewusst sein.</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 23 Nov 2019 21:13:56 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A8NEU: Campusgrüne Grundwerte</title>
                        <link>https://cg40.antragsgruen.de/cg40/motion/15710</link>
                        <author>Campusgrün Bundesvorstand (beschlossen am: 08.11.2019)</author>
                        <guid>https://cg40.antragsgruen.de/cg40/motion/15710</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>EINLEITUNG</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Präambel legt fest: &quot;Campusgrün (...) setzt sich für die Verwirklichung einer Gesellschaft ein, in der soziale Gerechtigkeit herrscht, die Menschenrechte tatsächlich umgesetzt sind, in der niemand diskriminiert wird und in der ein Gleichgewicht zwischen Mensch und Natur besteht. [Campusgrün] sieht sich ferner den Grundsätzen der Gewaltfreiheit, des Feminismus und der Geschlechtergerechtigkeit verpflichtet.&quot; In den vergangenen 20 Jahren ist Campusgrün diesen Grundsätzen treu geblieben und als Campusgrüne wollen wir uns auch in den kommenden Jahren für diese Werte einsetzen. Doch nach dieser Zeit ist es sinnvoll, sich zu versichern, für welche Ideale wir uns einsetzen, erneut darüber auszutauschen, was unsere Grundwerte für uns bedeuten sowie diese zu schärfen und zu präzisieren. Im Folgenden sind die Campusgrün Grundsätze neu aufgelistet und beschrieben. Die Bestimmungen der Satzung werden dadurch nicht berührt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>BASISDEMOKRATISCH </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Alles ist politisch! Und betrifft uns daher alle.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Alle Beteiligten müssen sich für Partizipationsmöglichkeiten aller einsetzen und mit Respekt auf Augenhöhe begegnen. Sobald Menschen von Mitsprache direkt oder indirekt ausgeschlossen werden, wird ihnen die Möglichkeit genommen, ihre Ideen zu teilen und Lösungsvorschläge zu diskutieren. Wer also versucht, andere vom Diskurs auszuschließen verletzt damit das Recht auf Teilhabe und den demokratischen Prozess als Ganzes. Kein Mensch sollte dabei über einem anderen stehen: Demokratische Entscheidungsprozesse schließen autoritäre Strukturen aus!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Es ist das Ziel von Campusgrün, an einer Gesellschaft mitzuwirken, in der alle Menschen am politischen, sozialen und kulturellen Leben vollständig frei und ohne Hindernis teilhaben können und in der alle Gesellschaftsbereiche demokratisch und partizipativ gestaltbar sind. Deshalb ist Basisdemokratie unser politisches Ideal und Leitmotiv, vom Aufbau unserer Mitgliedsgruppen, über die Entscheidungsprozesse in unserem Verband bis zu unserem Einsatz in den Hochschulen und der weiteren Politik. Unser Ziel soll stets sein, Partizipationsmöglichkeiten zu stärken und auszuweiten sowie Menschen eine politische Stimme zu geben. Autoritäre Strukturen lehnen wir daher ab und wollen ihnen entschieden entgegenwirken. Aus denselben Gründen wenden wir uns auch gegen jede Form der Benachteiligung und Diskriminierung: Teilhabe darf nicht von zugeschriebenen Eigenschaften oder materieller Verfügung abhängen und muss allen gleichermaßen offen stehen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir entwickeln kreative und progressive Ansätze, die Demokratie überall in der Gesellschaft zu stärken und sind stets offen für neue Ideen anderer Akteur*innen - solange sie keine rassistischen oder sexistischen Ansätze vertreten. Benachteiligungen und Barrieren wollen wir überall abbauen und richten diesen Anspruch an alle gesellschaftlichen Akteur*innen und selbstverständlich an uns selbst. Deswegen arbeiten wir stets an den eigenen Prozessen und der gruppen- wie verbandsinternen Debattenkultur. Individuen, die in Politik und der breiteren Gesellschaft unterrepräsentiert sind oder denen auf andere Weise die Beteiligung erschwert wird, lassen wir besondere Unterstützung zukommen, z.B. in Form zusätzlicher Partizipationsmöglichkeiten. Ganz besonders engagiert wollen wir gegen Abwertung, Exklusion und jede Form der Entmenschlichung kämpfen, denn das hat in Demokratien keinen Platz: Toleranz gilt gegenüber allen, außer den Intoleranten! Deshalb haben wir eine Unvereinbarkeit mit autoritären, reaktionären, elitären oder anders menschenfeindlichen Gruppierungen in unserer Satzung festgeschrieben, sowie unseren Einsatz für Vielfalt, Gerechtigkeit und die tatsächliche Umsetzung der Menschenrechte.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>ÖKOLOGISCHE GERECHTIGKEIT</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Aufbruch aus den rostigen Ruinen kapitalistischer Verwertungslogik – hinein in den nachhaltigen und gemeinwohlorientierten Hochschulraum</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Angesichts der notwendigen sozial-ökologischen Transformation baut die ökologische Gerechtigkeit darauf auf, dass das metabolische Austauschverhältnis zwischen dem Menschen als Bestandteil der Natur grundlegend ökologisch gerechter und im Einklang mit den Tieren und Pflanzen zu gestalten ist. Nur so kann die Natur langfristig als Lebensgrundlage des Menschen und um ihrer selbst willen geschützt werden. Ökologischen Gerechtigkeit schafft Bedingungen für eine ökologische Entwicklung und Erhaltung aller Spezies, für Mindeststandards einer gesunden, gefahrenlosen Mitwelt und für die dessen Gestaltung unter Teilhabe aller Bürger*innen nach ökologisch-ästhetischen Werten.*</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Campusgrün als Zusammenschluss vielzähliger grün-alternativer Listen im evidenzbasierten Wissenschaftskosmos erkennt die Veränderungsnotwendigkeiten in der Dringlichkeit an und sieht sich als einen Bestandteil von vielen Akteur*innen der Nachhaltigkeits-, Biodiversitäts- und Klimagerechtigkeitsbewegungen. Dabei wollen wir insbesondere die Hochschulen, sowie Studierenden- und Studentenwerke mit priorisiertem Nachdruck für die Gegenwart und Zukunft sozial- und umweltverträglich aufstellen. Wir stellen uns der Verantwortung die Lebensgrundlagen zu erhalten. Die radikal-ökologischen Maßgaben in den Studierendenschaften sollen dabei über die bestehenden Satzungs- und Ordnungsvorschriften hinaus standardisiert werden. Außerdem kämpfen wir für eine gesellschaftlich breit getragene, ökologische und sozial gerechte Ökonomie in einer ökosozialistischen Gemeinschaft.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Aufbruch aus dem kurzsichtig Gewinn orientierten, Ungleichheit schaffenden und Ressourcen verbrennenden Kapitalozän muss in den Arbeitsstrukturen, den landes-, wie bundespolitischen Programmatiken der Studierendenschaften, sowie in den Vorlesungssälen, der Forschung und den Verwaltungen der Hochschullandschaft stattfinden. Deshalb positionieren wir uns für nachhaltig und ökologisch ausfinanzierte Hochschulen sowie Studierendenwerke. Diese müssen in der Infrastruktur, vor allem in den Liegenschaften, dem Fuhr- und Forschungsinstrumentenpark und in dem Ernährungsangebot regional, sozial gerecht produziert sowie betrieben und klimaneutral aufgestellt sein. Parallel zu der bis 2030 abgeschlossenen Infrastrukturwende, deren Prozess partizipativ und transparent dokumentiert für alle Statusgruppen aufzuschlüsseln ist, wird die bis dato anhaltende „Problembewusstsein-Verhaltens“-Lücke durch die Förderung pazifistischer, kapitalismuskritischer und tierversuchsfreier Forschung und Alternativen aufzeigender interdisziplinärer Lehre in allen Studiengängen forciert.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Zu unserer Vision gehört die offene Bildung von nachhaltiger Entwicklung. Die Vermittlung wird von unten organisiert durch Studierende und Universitätsangestellten. Der motorisierte Individualverkehr wird ersetzt durch einen flächendeckenden kostenfreien ÖPNV und Radwege.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>* (<em>Anm.: Definition entspricht jener von Öko. Gerechtigkeit nach </em><a href="http://www.bpb.de/apuz/30429/oekologische-gerechtigkeit-als-bessere-nachhaltigkeit?p=3)"><em>http://www.bpb.de/apuz/30429/oekologische-gerechtigkeit-als-bessere-nachhaltigkeit?p</em></a><a href="http://www.bpb.de/apuz/30429/oekologische-gerechtigkeit-als-bessere-nachhaltigkeit?p=3)"><em>=3</em></a><a href="http://www.bpb.de/apuz/30429/oekologische-gerechtigkeit-als-bessere-nachhaltigkeit?p=3)">)</a><a href="https://basisantragcampusgruen.textbegruenung.de/ep/search?query=3).">.</a></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>SOZIALES</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Inklusiv, sozial &amp; antikapitalistisch:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der zerstörerischen Arbeitsmarktorientierung in der Hochschulbildung ein soziales, inklusives Ende setzen!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Teilhabe am politischen und sozialen Leben benötigt in allen Lebensbereichen die Grundlage eines guten Miteinanders ohne Ausgrenzung. Sie setzt eine gleichwertige Verteilung von Kapital- und Bildungsressourcen, unabhängig von Diskriminierungen gegenüber im klassistisch-patriarchalen System marginalisierten Gruppen voraus. Im aktuellen Status quo konstatieren wir fehlende Akzeptanz für diverse Lebensentwürfe unterschiedlicher Herkunft und eine daraus resultierende Spaltung der Gesellschaft, welche sich beispielsweise im gestiegenen psychischen Leidensdruck äußert. Die Entfremdung des Menschen von seiner Arbeit, die paternalistische Quantifizierung des ehemals Privaten abseits der geregelten Arbeitszeiten bis hin zur Entkopplung von der unberührten Natur. Dem entgegen streben wir das gute Leben im langfristigen Einklang miteinander und dem Ökosystem an.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Campusgrün lehnt sich gegen die Ausbeutung und Ausgrenzung von Studierenden im bestehenden Abhängigkeitsverhältnis zu den akademischen Strukturen auf. Wir widersprechen dem marktorientierten Wettbewerb an Hochschulen, der in Kombination mit einer chronischen Unterfinanzierung des Bildungssystems, soziale und ökonomische Ungleichheiten zwischen Menschen und Regionen verstärkt. Gute Studienbedingungen sollen, abseits der kapitalistischen Herrschaftshierarchien, den Menschen in seiner jeweiligen Lebenssituation strukturell unterstützen und seine Gesundheit* stärken - auch für das Leben nach dem Studium.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Hochschulbildung darf keine knappe Ware für ökonomisch und familiär Privilegierte sein und muss allen barrierefrei zugänglich sein. Für ein inklusives Zusammenleben müssen die strukturellen Bedingungen gesichert sein. Deshalb fordern wir:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Der Hochschulraum muss Austeritätsüberlegungen widersprechend ausfinanziert sein, sodass bedarfsgerechte Studienkapazitäten für alle und über die Regelstudienzeit hinaus bereitgestellt werden können, um den individuellen Leistungsdruck aufzulösen, welcher der solidarischen Kooperation untereinander im Weg steht.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Daraus leiten wir weiterhin unsere Ablehnung jeglicher Studiengebühren ab, die Forderung nach einem elternunabhängigen, an den Wohnort angepasstes, dynamisch und ausreichend finanziertes BAföG und nach nicht-prekären Arbeitsbedingungen für alle Beschäftigten an den Hochschulen ab. Für Studierende bedeutet das vor allem ein mindestens tariflich abgesicherter Lohn, der eine alternative Studienfinanzierung zum BAföG darstellen sollte. Auch internationale Studierende sollten in Deutschland ebenfalls während des Studiums selbstständig beschäftigt tätig sein dürfen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>*<em>(Anm.: nach WHO Definition)</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>ANTIFASCHISTISCH</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Klimakämpfe müssen antifaschistische Kämpfe sein!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Durch antisemitisch und rassistisch motivierte Anschläge zeigt sich, wie nötig es noch immer ist, dass wir uns immer und überall gegen Rassismus und Antisemitismus organisieren. Antifaschistische Theorie und Praxis sind gerade dann nötig, wenn die selbsternannte &quot;Mitte&quot; der Gesellschaft angesichts progressiver Bewegungen reaktionär mit der extremen Rechten kollaboriert.<br>
Hochschule und Wissenschaft müssen analysieren, was rechte Positionen hegemonial werden lässt - und Alternativen entwickeln, wie man sie verhindern und ihnen etwas entgegensetzen kann.Dafür muss der Grundsatz gelten, dass Wissenschaft immer politisch ist: Wahrnehmung und ihre Vermittlung können kein Abbild einer bewusstseinsunabhängigen Realität, eines objektiven Ursprunges, abliefern. Stattdessen wird das objektive „Normale“ durch historische Sozialisation und Materialität konstruiert und definiert.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In der Hochschule, der hochschulpolitischen Organisierung, und der gesamten Gesellschaft ist kein Platz für Faschist*innen und Rassist*innen - stattdessen gehen wir dem Grundsatz der Gleichheit nach. Wir stellen uns aktiv gegen Machtinteressen, die jegliche Art diskriminierender Ideologien fördern, insbesondere die, welche schädliches Konkurrenzverhalten hervorbringen.. Auch die stillschweigende Tolerierung von Ungleichheit bedeutet aus unserer Sicht, deren Fortbestehen zu gewährleisten. Wir boykottieren jede Art von Menschenfeindlichkeit - auch über Hochschulen hinaus. Damit rechte Kräfte in Deutschland nicht weiter als bisher bereits erstarken braucht es entsprechende strukturelle Bedingungen (BAföG, Wohngeld, egalitäre Lehre, etc.), die eine solidarische Organisierung für alle gegen Rechts ermöglichen. Indem wir uns gemeinsam (als Campusgrüne, aber auch zusammen mit weiteren hochschul- und stadtweiten sowie internationalen Akteur*innen) für egalitäre Verhältnisse einsetzen, können sich erst allgemeine Werte wie Respekt entwickeln und manifestieren. Wir müssen uns für eine Lehre organisieren, die die Beschäftigung mit Diskriminierung und gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit (wie z.B. Rassismus, Sexismus und Antisemitismus etc.) behandelt und Demokratiebildung beinhaltet. Auch müssen wir uns mit öffentlichen Veranstaltungen, Demos und direkten Aktionen gegen rechte Kräfte stellen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Campusgrün unterstützt also den Grundsatz, dass Aufgabe von antifaschistischer Wissenschaft demnach sein muss, <em>„sich mit ihrer Vergangenheit auseinanderzusetzen und danach zu fragen, wie Gesellschaft und Individuen verfasst sein müssen, um ein Widererstarken des Faschismus zu verhindern&quot;* </em>Wir setzen uns dafür ein, dass die Auseinandersetzung mit der Geschichte gesellschaftlicher (studentischer) Bewegung in umfassender Form gefördert wird, aus der wir Schlüsse für unsere aktuelle politische Praxis ziehen können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">*</span><em>(Christ/Suderland 2014: Soziologie und Nationalsozialismus: Suhrkamp).</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>ÖKOFEMINISTISCH/QUEER-ECOLOGIES</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Feministische Kämpfe und die Überwindung der ökologischen Krise müssen zusammen gedacht werden. Kapitalistische Gesellschaften sind patriarchale Gesellschaften: Sowohl die Natur als auch Frauen* werden in ihnen systematisch als nur für den Arbeitsmarkt verwertbare &#039;Ressourcen&#039; gehandelt. Es wird davon ausgegangen, dass sich Care-Arbeiten sowie natürliche Organismen immer wieder regenerieren werden - sie also endlos der Warenproduktion dienen können. Dementsprechend besteht ein Zusammenhang zwischen verschiedenen Herrschaftsverhältnissen, welche die internationale Ausbeutung der Natur legitimiert. Damit einhergehend werden Ungleichheiten zwischen arbeitenden Menschen (insbesondere Personen, denen eine weibliche Geschlechterrolle zugewiesen wird) aus dem &quot;Globalen Norden&quot; und &quot;Globalen Süden&quot; erhöht. Diese Herrschaftsverhältnisse des Kapitals sind dieselben, die auch über den Normalzustand der Heteronormativität bestimmen und ihn hegemonial machen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mit diesem Verständnis stellt der Ansatz der <em>Queer Ecologies</em> die vermeintliche Verbundenheit von &quot;Frau&quot; und &quot;Natur&quot; in Frage: Wir gehen davon aus, dass Geschlechtszugehörigkeit/ gesellschaftlich konstruiert ist – und nicht etwa natürlich-biologischen Paradigmen folgt. Dementsprechend ist es ein Trugschluss, die Gebärfähigkeit eines Menschen mit der Verantwortung zur gesellschaftlichen Reproduktion gleichzusetzen. Eine biologisch bedingte &quot;weibliche Praxis&quot; (unbezahlte Hausarbeit, Pflege, Kindererziehung), ist damit widerlegt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Schlussendlich ist die Trennung zwischen &quot;Natur&quot; und &quot;Kultur&quot; demnach machtpolitisch hergestellt. Dagegen wollen wir Campusgrüne den Raum dafür schaffen, ein alternatives Verständnis von Produktivität diskutieren sowie die künstliche Trennung zwischen Natur und Kultur neu verhandeln: Es sollte keine Hierarchisierung zwischen beiden Modellen stattfinden; der menschliche, historisch geprägte Blickwinkel ist nicht der einzige, der im internationalen Gefüge zählt. Wir können und wollen nicht über jeden Organismus verfügen, ihn beherrschen; sondern gehen von einer produktiven, gegenseitigen Unterstützung aller aus.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>INTERNATIONALISTISCH</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir alle leben auf einem Planeten und dabei macht es keinen Unterschied auf welchen Erdteil wir geboren sind. In Zeiten wachsender globaler Herausforderungen wie dem Klimawandel, der Globalisierung, internationaler Kooperationen und Konflikten, Interdependenzen sowie einer zunehmenden globalen Öffentlichkeit müssen wir die engen Scheuklappen der nationalen Grenzen hinter uns lassen und uns als eine Weltgesellschaft verstehen, die gemeinsam und solidarisch diese Herausforderungen angeht. So anspruchsvoll die Veränderungen einer sich globalisierenden Welt für einige auch sein mag, eine Rückkehr zur Isolation lenkt lediglich von den Problemen ab und lässt diese nur noch größer werden. Vielmehr sollten wir die Vielfalt und Vernetzung einer globalen Menschheit als Chance sehen, alte Konflikte beizulegen und eine faire, freie und fortschrittliche Weltgesellschaft zu fördern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Eine global vernetzte akademische Gemeinschaft ist für viele Beteiligte jetzt schon eine Selbstverständlichkeit und als Studierende profitieren wir von dieser Offenheit und gestalten sie aktiv mit. Wissenschaft und ein solidarisches Studium müssen dazu beitragen Grenzen und Vorurteile abzubauen. So muss sich in Seminaren mit verschiedenen Demokratiekonzepten auseinandergesetzt werden und sich mit Konzepten der Konfliktvorbeugung beschäftigt werden. Die Antwort auf Konkurrenz und Krieg kann nur eine globale sein und somit ist globale Bildungsarbeit nichts anderes als eine weitere Form der Friedensarbeit: Mit Waffen führt man Kriege, mit Theorie und Praxis beendet man sie! Dabei ist uns nur zu sehr bewusst, dass eine globale Gesellschaft nicht bedeuten darf, ein europäisch-nordamerikanisches Gesellschaftsmodell auf die gesamte Welt auszuweiten, sondern allen Menschen die Mitgestaltung dieser Gesellschaft zu ermöglichen. Das heißt, Menschen des globalen Südens, marginalisierten Gruppen und die ökonomisch Benachteiligten in alle Entscheidungsprozesse mit einzubeziehen. International heißt immer solidarisch zu sein!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Als Campusgrüne wollen wir bei allen unseren Entscheidungen die globale Bedeutung mitdenken. Wir versuchen unsere theoretischen Überlegungen und daraus resultierenden Aktivismus zu internationalisieren. Doch auch vor Ort versuchen wir, dafür die Hürden für Beteiligung abzubauen, diskutieren Perspektiven und Ideen gemeinsam (egal, welcher Herkunft wir sind) und versuchen Räume zu schaffen, damit sich Studierende eine Stimme geben können, egal welche Sprache sie sprechen. Wir widersetzen uns jeder Form der Menschenfeindlichkeit und treten ausschließenden Ideologien wie Rassismus, Antisemitismus und Antiziganismus mit aller Kraft entgegen. Wir engagieren uns für Projekte im Bereich internationaler gemeinsamer Praxis, der Friedens- und Anti-Kriegsarbeit, der (Post)Kolonialismuskritik und der globalen Solidarität mit unterdrückten, verfolgten und ausgebeuteten Menschen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>GEWALTFREI </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Gewalt verhindert einen freien und gleichen Diskurs und ist deshalb niemals legitimes Mittel grüner Politik.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Sobald einem Lebewesen Gewalt angetan wird, entstehen Schmerzen, entstehen Angst und Wut und langfristig entsteht weitere Gewalt. Ob diese berechtigte Gegenwehr ist oder eine weitere Eskalation, zu einer gemeinsamen und gerechten Lösung führt es in keinem Fall. Stattdessen entstehen neues Leid und mehr Gewalt. Jede Gesellschaft muss daher Wege finden Konflikte ohne Gewalt zu lösen, doch wir sehen in der Welt, dass dies ein selten erreichtes Ideal ist. Gewalt ist nicht nur körperlich, sondern kann auch seelisch sein oder versteckt ausgeübt werden. Manchmal ist Gewalt den Beteiligten, weder Opfer noch Täter*innen völlig bewusst, aber sie geschieht trotzdem. Es ist daher unser aller Aufgabe Gewalt aufzudecken und Wege zu finden sie zu verhindern, nicht durch Vergeltung, sondern Aufklärung. Das gilt für einen Streit unter Freund*innen bis hin zu kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen Staaten. Frieden muss in allem Handeln oberstes Ziel sein, durch das Ansprechen der Gewalt, das Aussprechen zwischen den Konfliktparteien und das Auflösen der Konfliktsituation.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Als Campusgrüne kämpfen wir für eine friedliche Welt, aber mit Worten und gewaltfreier Aktion. Wir glauben, dass vor allem die Wissenschaft in der Pflicht steht Wege friedlicher Konfliktlösung und gewaltfreien Zusammenlebens aufzuzeigen. Aus diesem Grund lehnen wir jegliche militärische Forschung oder kriegerische Nutzung von Forschung ab und fordern eine strenge Zivilklausel für alle staatlichen Hochschulen. Stattdessen ist die Arbeit der Friedensforschung und Konfliktprävention stärker zu fördern. Hochschulen sollen auch jenseits ihrer Forschung ein gewaltfreier Ort sein, Übergriffe jeglicher Art müssen restlos aufgeklärt und geahndet werden und das gesellschaftliche Klima sollte so gestaltet sein, dass sich alle Beteiligten sicher und wohl fühlen können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>ZUR GESELLSCHAFTLICHEN VERANTWORTUNG VON WISSENSCHAFT</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wissenschaft soll für gesellschaftliche Emanzipation und Wohlstand sorgen, kritisch und frei sein und gleichzeitig im Dienst der Gesellschaft stehen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Sie kann nur für gesellschaftliche Emanzipation, Innovation und Wohlstand sorgen und gleichzeitig kritisch und unbequem sein, wenn sie frei ist, d.h. frei von politischen oder ökonomischen Einschränkungen. Außerdem kann Wissenschaft und Forschung nur funktionieren, wenn sie gesellschaftlich akzeptiert und wertgeschätzt werden. Wissenschaft sollte durch demokratische Prozesse aber auch so gesteuert werden können, dass sie sich mit Herausforderungen wie der Klimakrise und der Digitalisierung auseinandersetzt. Dabei ist es entscheidend, dass sie sich den Normen einer pluralen und demokratischen Gesellschaft verpflichtet fühlt, die gleichzeitig die Grundlage für ihre freie Entfaltung sind.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wissenschaftliche Auseinandersetzung ist dabei immer zugleich Produkt und Produzent gesellschaftlicher Diskurse und Kämpfe, Themen aus dem öffentlichen Diskurs &quot;diffundieren&quot; ständig in die wissenschaftliche Sphäre und umgekehrt. Aufgrund dieser gesellschaftlich geprägten Heterogenität muss das Streiten in der Universität der Grundsatz jeder Disziplin werden. Gegen die Geschichtsvergessenheit und versuchte Neutralisierung muss die Wissenschaft danach fragen, wie es zum Auftreten gesellschaftlicher Herausforderungen kommt, in welcher Breite sie Fuß fassen und was wir gegen sie tun können. Dabei definieren rechte, diskriminierende Positionen endgültig die Grenzen der wissenschaftlichen Lehrbefugnis. Sie mögen legal sein – aber in Hinblick auf eine solidarische Gesellschaft gar keinen Fall legitim!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Für uns ist die Garantie von Wissenschaftsfreiheit daher essenziell. Campusgrün kämpft dafür, dass die Wissenschaft in allen Fachbereichen optimale gesellschaftliche und finanzielle Bedingungen vorfindet. Sie muss rechtsstaatlich so abgesichert sein, dass sie frei ist von politischem Druck, d.h. der gesamte Forschungsprozess muss politisch und auch gesellschaftlich nicht erwünscht sein. Es genügt jedoch nicht nur, wenn Wissenschaftsfreiheit gesetzlich garantiert ist, sie kann nur existieren, wenn Forschende auch die finanziellen Mittel und die Zeit besitzen, sich mit ihrer Disziplin auseinanderzusetzen. Dazu braucht es eine ausreichende und verlässliche Grundfinanzierung der Hochschulen und wissenschaftlichen Institute sowie nicht-prekäre und familienfreundliche Beschäftigungsverhältnisse. Wettbewerb um die Vergabe von Geldern darf eine ausreichende Grundfinanzierung nicht ersetzen. Zugleich setzen wir uns dafür ein, dass Wissenschaft und Gesellschaft in einem ständigen Dialog miteinander stehen. Es müssen gesellschaftliche Diskussionen über die Folgen von Technologien und neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen hinsichtlich ihrer ethischen und ökologischen Konsequenzen stattfinden. Wissenschaftler*innen stehen aber auch in der Pflicht, ihre Arbeit transparent zu kommunizieren. Ihre Rolle als Akteur*in z.B. in der Politikberatung muss offen kommuniziert und diskutiert werden. Transparenz von wissenschaftlichem Nutzen, aber auch eigenen Interessen, Regeln und Funktionsweisen, auch von Fehlern und Skandalen ist entscheidend, um langfristig das Vertrauen der Gesellschaft zu gewinnen und zu erhalten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Gesellschaft und Politik haben die Aufgabe die Voraussetzungen für freie Wissenschaft und Forschung zu schaffen und Wissenschaftler*innen müssen sich den demokratischen Normen und stückweise den gesellschaftlichen Forderungen an ihre Arbeit anpassen und sich ihrer gesellschaftlichen Verantwortung bewusst sein.</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 23 Nov 2019 20:46:43 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A7NEU: Qualitätssicherung der deutschen Hochschul- und Forschungslandschaft</title>
                        <link>https://cg40.antragsgruen.de/cg40/motion/15704</link>
                        <author></author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Deutsche Hochschul- und Forschungslandschaft zeichnet sich durch eine Quadriga aus.Die Anwendungsorientierte Forschung und Lehre erfolgt primär an den Fachhochschulen und Hochschulen für angewandte Wissenschaft, wohingegen die Grundlagenforschung und theorielastigere Lehre an den Universitäten stattfindet. Die Großforschung hingegen wird, historisch bedingt, durch Einrichtungen in privater Rechtsform, die in gemeinsamer Trägerschaft von Bund und Ländern stehen, durchgeführt. Abgeschlossen wird das System durch die private Forschung aus der Wirtschaft, auf die der Staat keinen unmittelbaren Einfluss hat.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="1"><li><strong>Studium</strong><br>
Für uns darf das Studium nicht vom Einkommen abhängen, daher lehnen wir Studiengebühren für die Aufnahme eines Studiums in jeder Art ab. Das umfasst also auch Studiengebühren für internationale Studierende (Bildungsausländer*innen).<br>
Studiengebühren tragen zu einer sozialen Selektion bei und hindern vor allem junge Menschen aus sozial schwächeren Schichten an der Aufnahme eines Studiums.<br>
Ebenfalls lehnen wir Zusatzgebühren wie zum Beispiel für Bewerbungen, Sprachkurse oder vorgeschriebene Praktika deutlich ab!<br>
Weiterhin muss der Zugang zum Studium neu geregelt werden. Der NC darf nicht der alleinige Maßstab für die Aufnahme eines Studiums sein. Mehr noch sollten die für das Studium relevanten Abiturnoten stärker gewichtet und daraus eine Studien-angepasste Durchschnittsnote ermittelt werden. Auch Zugangstest auf Abiturniveau für das jeweilige Studienfach, sowie persönliche Auswahlgespräche stellen gute Möglichkeiten im Zulassungsverfahren dar. Ferner setzen wir uns für eine Masterplatzgarantie am Ort des Erststudiums ein. Diese kann zum Beispiel über ein Punktesystem erreicht werden, mit dem Studierende der Universität vor Ort gegenüber Studienplatzwechslern bevorzugt werden.<br>
Wir sprechen uns außerdem für eine Stärkere Frauen*-Förderung an der Universität aus. Gerade in vielen naturwissenschaftlichen Fachbereichen ist es keine Seltenheit, dass der ohnehin schon geringe Anteil an Studentinnen* über das Studium fortlaufend abnimmt. Während in den ersten Semestern in MINT-Fächern, wie Physik und Informatik Frauen noch bis zu einem Drittel der Studierenden ausmachen, ist im Master nur noch etwa jede fünfte Person weiblich - noch weniger Frauen promovieren und habilitieren im Vergleich zu Männern. Mit einer Reduzierung dieser Abbruchsraten würde sich mit dem erhöhten Frauenanteil nicht nur das Bild von männerdominierten MINT-Fächern bekämpfen lassen, sondern auch die Gesamtanzahl erfolgreicher Absolvent*innen erhöhen. Deshalb wollen wir, dass Förder- und Unterstützungsprogramme für Frauen* stärker an die Studierenden und akademischen Mitarbeiter*innen herangetragen werden. Dies gilt ganz besonders in den Orientierungs- und ersten Vorlesungswochen. Weitere mögliche Maßnahmen wären z.B. die Einführung von Vertrauensdozent*innen in kritischen Fächern, die sich am Anfang des Studiums vorstellen und fortlaufend eine Vorbild- und auch Beraterfunktion erfüllen könnten.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="2"><li><strong>Promotionsrecht</strong><br>
Die Universitäten haben in dieser Quadriga einen besonderen stand, da sie als einzige Institutionen über das Promotions- und Habilitationsrecht verfügen. Ihr Auftrag ist zudem in gleichem Maße die Forschung wie die Lehre. Die Promotion bescheinigt einem Absolvent*innen dabei die Fähigkeit zu selbstständigen wissenschaftlichen Arbeit. Die Habilitation bescheinigt den Habilitierten die Lehrbefähigung in seinem Fach. Dieses Recht der Universitäten liegt darin begründet, dass ein Universitätsstudium vor allem auf die Forschungstätigkeit und das selbständige wissenschaftliche Arbeiten ausgerichtet ist und die Forschung hier einen sehr hohen Stellenwert hat. Die Professor*innen verbringen daher auch weniger Zeit in der Lehre und mehr Zeit in der Forschung. Die Fachhochschulen sind, wie Eingangs erwähnt, stärker auf die Anwendung als auf die Grundlagenforschung ausgerichtet. Ihr Auftrag ist vorrangig die Lehre und das Studium. Daher ist auch der Lehranteil der Professor*innen deutlich größer als der Forschungsanteil.<br>
Auch die Zugangsvorraussetzungen von Fachhochschule und Universität sind sehr verschieden. Für ein Universitätsstudium muss das Abitur, also die Hochschulreife, vorzuweisen sein, wohingegen für das Fachhochschulstudium bereits mit dem Fachabitur, der Fachhochschulreife, oder eine abgeschlossene Berufsausbildung aufgenommen werden kann.<br>
Mit der Bologna-Reform und der Einführung der Bachelor- und Master-Studiengänge wurden die Abschlüsse von Fachhochschulen denen der Universitäten gleichgestellt. Studierenden der Fachhochschule ist es dadurch möglich mit ihrem Bachelor-Abschluss ein Master-Studium an einer Universität aufzunehmen oder mit einem Master-Abschluss an der Fachhochschule eine Promotion an der Universität anzutreten. Dies fördert einen stärkere Durchlässigkeit der beiden Hochschulformen. Dennoch ist die Qualität einer allgemeinen Promotion an den Fachhochschulen fraglich, da der Fokus nicht auf der Forschung sondern auf der Lehre und dem Studium liegt. Damit würde auch der Doktortitel selbst abgewertet werden und nicht mehr den hohen Qualitätsstandards genügen. Auch würde er im internationalen Vergleich eine deutliche Abwertung erfahren.<br>
Gleichwohl ist es Fachhochschulen bereits heute möglich, über Kooperationen mit den Universitäten, eine Promotion durchzuführen. Dies begrüßen wir ausdrücklich und fordern hier einen verstärkten Einsatz der Universitäten und Fachhochschulen zu gegenseitigen Kooperationen. Des weiteren fordern wir die Einrichtung von Promotionskollegen auf Länderebene nach Vorbild von Schleswig-Holstein und NRW. Diese Promotionskollegs garantieren die individuelle Qualität der Promovierenden und Betreuenden und stellten sicher, dass die wissenschaftliche Umgebung und Zusammenarbeit höchsten Anforderungen entspricht. Anders als bei den Universitäten liegt das Promotionsrecht nicht bei jeder einzelnen Fakultät, sondern bei der hochschulübergreifenden Einrichtung.<br>
Bei den Gesellschaften der Großforschung sprechen wir uns ebenfalls gegen ein allgemeines Promotionsrecht aus. Auch hier muss die Kooperation zwischen Großforschung und Universität weiterhin bestand haben. Die Kooperationen, sowohl zwischen Fachhochschule und Universität, als auch zwischen Universität und Großforschung, sind für den Wissenstransfer in der Deutschen Forschungslandschaft und für den Austausch der Wissenschaftler*innen maßgeblich.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="3"><li><strong>Akademische Laufbahn</strong><br>
Die Akademische Laufbahn zielt zumeist auf eine Professur oder eine unbefristete Anstellung als wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in ab. Hier sollte der Weg neu gedacht und die Mindestvoraussetzungen stärker definiert werden. Die Zwölfjahresregel die im WissZeitVG festgelegt ist, sollte beibehalten werden. Diese Regel besagt, dass jede Qualifizierungsstufe nicht länger als sechs Jahre dauern darf. Nichtpromovierte Wissenschaftler*innen dürfen daher sechs Jahre lang wissenschaftliche Tätigkeiten ausüben bis sie ihre Promotionen abgeschlossen haben müssen. Weitere sechs Jahre haben Sie für die Postdoc-Phase. Nach den 12 Jahren sollte dann die Anstellung als wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in oder als Professor*in erfolgen. Wird dir Promotion früher erlangt, so kann die verbliebene Zeit auf die Postdoc-Phase aufgeschlagen werden. Wir sprechen uns dafür aus, dass in beiden Qualifikations-Phasen zusammen möglichst zwei der folgenden vier Tätigkeiten erfolgen sollten:<br>
- Die Wissenschaftliche Tätigkeit an einer deutschen Universität<br>
- Die Wissenschaftliche Tätigkeit an einer deutschen Fachhochschule<br>
- Die Wissenschaftliche Tätigkeit in der außeruniversitären Forschung<br>
- Die Wissenschaftliche Tätigkeit an einer Universität im Ausland.<br>
Die Tätigkeit an einer deutschen Universität wird durch das alleinige Promotionsrecht der Universitäten automatisch erfüllt. Die wissenschaftliche Tätigkeit an einer deutschen Fachhochschule und in einer Gesellschaft der deutschen Großforschung dient dem verstärkten Wissenstransfer zwischen den drei Einrichtungen. Die internationale wissenschaftliche Tätigkeit dient vornehmlich dem Austausch mit und der Integration in das internationale Wissenschaftssystem.<br>
Der Ruf zum*r ordentlichen Professor*in nach einer Habilitation, Juniorprofessur oder ähnlichem sollte nur zu maximal 20% im Haus erfolgen. Hausrufe sollte vornehmlich Härtefällen angeboten werden, für welche der Wohnort Wechsel aus tiefgreifenden Gründen, wie zum Beispiel der Pflege von Angehörigen, unzumutbar ist. Die Begrenzung der Hausrufe soll die Erschließung neuer fachlicher Bereiche an einer Fakultät und den Transfer zwischen den Universitäten stärken.<br>
Vor der Aufnahme einer Professur oder unbefristeten Anstellung als Akademische*r Mitarbeiter*in, ist das Sprachniveau C1 nach dem gemeinsamen europäischen Referenzrahmen in Deutsch oder in Englisch vorzuweisen. Wenn Hochschulen die Pflicht zum Erlangen des Sprachniveaus innerhalb eines Jahres vertraglich festschreiben lassen, sollte die Aufnahme der Professur oder unbefristeten Anstellung schon vorher möglich sein.<br>
Für Fächer mit festgelegtem Fremdsprachenanteil sollte statt Deutsch oder Englisch ebenfalls die betroffene Fremdsprache ausreichen Die einzelnen Hochschulen und Fachbereiche sollen sich selbst hochwertige Standards für ihre Forschung geben und diese vor Aufnahme einer wissenschaftlichen Tätigkeit in einer verpflichtenden Seminarwoche, in der zum Beispiel GxP-Seminaren durchgeführt werden, den Angestellten vermitteln.<br>
Auch für die Lehre sollen sich die einzelnen Hochschulen und Fachbereiche hochwertige Standards setzen und diese vor Aufnahme einer Lehrtätigkeit ebenfalls in einem verpflichtenden Seminar vermitteln.<br>
In der Akademischen Ausbildung selbst sollen auch Führungskompetenzen vermittelt werden. Dafür sollet jede Hochschule eine Führungsakademie, ähnlich der „Helmholtz-Akademie für Führungskräfte“, einrichten, an der zum Beispiel Seminare zum Thema Personalführung, Gruppendynamik, Gruppenleitung oder Motivation von Gruppen und Personen durchgeführt werden.<br>
Die in Abschnitt 1 erwähnte Förderung von Frauen* sollte hier ebenfalls konsequent fortgeführt werden. So sollte Sexismus, neben Rassismus und anderen Formen der Ausgrenzung und Herabwürdigung, an der Universität konsequent verfolgt und die entsprechend handelnden Personen dafür belangt werden. Denkbar wäre hier zum Beispiel eine vertraglich festgelegte Ethikklausel für alle Mitarbeiter*innen über die, nach ordnungsgemäßer Anhörung und Untersuchung, Konsequenzen bis zur Entlassung und dem Entzug der Verbeamtung auf Lebenszeit verhängt werden können.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="4"><li><strong>Forschung</strong><br>
CampusGrün spricht sich für eine ausreichende Grundlagenfinanzierung der Forschung aus. Gerade kleinen und aufstrebenden Forschungsbereichen muss genug Geld zur Verfügung stehen um Forschung auf hohem Niveau durchzuführen. Wir regen hier besonders die Kooperation von renommierten und herausragenden Fachbereichen der Hochschulen mit thematisch gleichen, aber weniger heraus-ragenden Fachbereichen anderer Hochschulen an. Diese Forschungsverbünde sollen dann durch Bund und Länder stärker finanziell unterstützt werden, wodurch es in der Breite zu einer deutlichen Steigerung der Forschung und der Qualität kommt.<br>
Gleichwohl sehen wir ein, dass, um international mitzuhalten, attraktiv zu sein und nicht den wissenschaftlichen Anschluss zu verlieren, auch Spitzenforschung und exzellente Fachbereiche und Forschungsgruppen, über das Maß der Breitenförderung hinaus, unterstützt und finanziert werden müssen. Durch diese Spitzenforschung wird zum einen die Attraktivität für Forschende aus dem Ausland höher und zum anderen wird sich der wissenschaftlichen Abhängigkeit von anderen Staaten, wie den USA oder China, deutlich entgegengestellt. Wir haben so ein Mitspracherecht bei international und gesellschaftlich relevanten Forschungsthemen und können uns stärker für einen verantwortlichen Umgang mit den Erkenntnissen und Entwicklungen einsetzen.<br>
Zudem fordern wir die Ausweitung und stärkere Finanzierung der Geistes-wissenschaftlichen Forschung in seiner gesamten Breite. Die Naturwissenschaften können nicht genug Auskunft geben über das Leben und Tod, über das was uns menschlich macht, die Leidenschaften und Verfehlungen des Menschen, über unser Interesse an der Religion, der Liebe, der Kunst und dem was größer als wir selbst ist. Durch die Fortschritte in den Naturwissenschaften wird die Selbsttransformation und -optimierung des Menschen immer leichter möglich. Dabei kann er stärker Opfer der von ihm entwickelten Verfahren und Techniken werden und die Grenze zu dem was wir für menschlich halten verschwimmt. Genau an diesem Punkt setzen die Geisteswissenschaften an. Sie versuchen die Menschlichkeit zu definieren, beleuchten die Risiken der Naturwissenschaften und des Fortschritts für uns selbst und für unserer Gesellschaft und befriedigen zugleich das übergeordnete Interesse nach Erkenntnis und Sinn.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="5"><li><strong>Kooperationen</strong><br>
Wie zu Beginn erwähnt ist die deutsche Forschungslandschaft eine Quadriga mit der wirtschaftlichen Forschung als viertem Zugpferd von dieser. Auf die Forschung in diesem Bereich haben der Bund und die Länder keinen mittelbaren Einfluss, aber dennoch ist sie ein Bereich in dem viel, besonders angewandte Forschung, erfolgt.<br>
Die Wirtschaft kann aber auch die staatliche Forschung und Lehre unterstützen. Hier sprechen wir uns für eine respektvolle und freundschaftliche Zusammenarbeit aus, auf die aber ebenfalls kritisch geblickt werden soll. So darf es zu keinem Abhängigkeitsverhältnis der Hochschulen oder Forschungsgruppen von der Wirtschaft und ihren Interessen kommen. Außerdem darf auf keinen Fall die Grundlagenforschung und die angewandte Forschung an Randthemen vernachlässigt werden.<br>
Stiftungsprofessuren und wirtschaftliche Forschungsaufträge sollten weiterhin möglich sein. Dabei sollte die Anzahl an Stiftungsprofessuren je Universität aber begrenzt und klar geregelt sein.Die Stiftung einer Professur muss in jedem Fall unbefristet erfolgen, um keinen mittel- bis langfristigen Einfluss auf den Einsatz hochschulinterner Personalmittel zu haben. Die Professuren sind vornehmlich der Universität und deren Leitlinien, Standards und Vorgaben verpflichtet. Erst nachrangig besteht eine Verpflichtung dem Stiftenden gegenüber.<br>
Ferner sprechen wir uns für die verpflichtende Einführung der Zivilklausel an allen deutschen Universitäten aus.</li></ol></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 23 Nov 2019 17:56:12 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A6NEU: Stärkung des Innovationsstandort Deutschland </title>
                        <link>https://cg40.antragsgruen.de/cg40/Staerkung_des_Innovationsstandort_Deutschland_-43743</link>
                        <author></author>
                        <guid>https://cg40.antragsgruen.de/cg40/Staerkung_des_Innovationsstandort_Deutschland_-43743</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>CampusGrün erachtet die Stärkung der Innovationen in Deutschland als maßgeblich für die zukünftige Entwicklung. Dabei muss Deutschland, gerade in Zukunftsbereichen (z.B. Informatik, Biotechnolgie, KI und ähnlichen), voran gehen um Grundregeln für den Umgang mit den Technologien mitgestalten zu können. Dabei ist selbstverständlich, dass Forschung nur international gut funktionieren kann und eine Stärkung der Innovation in Deutschland nicht zulasten anderer Länder gehen darf. Kooperative Forschung zwischen den verschiedenen Ländern sollte bei der Förderung von Innovation im Mittelpunkt stehen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Für die Stärkung derInnovation ist dabei eine neue Gründungskultur sehr wichtig. Besonders nachhaltige und grüne Start-Ups sollten stärker von Universitäten und von den Landesregierungen sowie der Bundesregierung gefördert werden. Durch neue Entwicklungen z.B. im Bereich der Nachhaltigkeit und Ökologie, der erneuerbaren Energien oder der Grünen Chemie können die Treibhausgasemissionen, die Ausbeutung von Ressourcen und die Auswirkungen auf das Ökosystem stark reduziert werden.<br>
Diese Technologien sollen weiterhin als Optionenin der Welt dienen und anderen Länder Anreizegebenauf diese neuen Verfahren umzustellen und diese stärker zu fördern. Durch das VorangehenDeutschlands und den Beweis, das Umweltschutz keine Einschränkung sein muss, können die Innovationen schnell global adaptiert werden. Ferner sollen Start-Ups gefördert werden welche einen Ausgleich oder ein umweltfreundlicheres Ersatzangebot für notwendige Einschränkungen schaffen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Bundesregierung muss für Gründungen aus den Hochschulen einheitliche und verbindliche Rechtsvorschriften erlassen um den Transfer von Forschung in Anwendungen zu erleichtern. An den Hochschulen soll es zusätzlich Stabsstellen für die Gründung geben, welche bei der Beantragung von Fördermitteln und dem Rechtsprozess bei einer Gründung helfen und so die Gründung erleichtern.<br>
Ein einheitliches Gründungsportal der Bundesregierung, in dem alle Anträge digital und gesammelt gestellt werden könnten, würde die Hürden dafür zusätzlich weiter senken.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Bereich New Space ist nicht nur ein großer Geschäftsbereich und wichtig für Grundlagenforschung, auch anwendungsorientierte Forschung und besonders Forschung im Bereich der Biodiversität und Ökologie sind auf Daten aus und Satelliten im Weltraum angewiesen. Für Start-Ups und Unternehmen in diesem Bereich, aber auch für Hochschulen, die in dem Bereich forschen und Objekte dort nutzen, muss es ein Weltraumgesetz geben, welches unter anderem die Haftungsfragen, die Kontrolle und die Genehmigungsprozesse für derartige Unternehmungen enthält. Zudem sollen die Luft- und Raumfahrtfakultäten in Deutschland gestärkt und unter der Leitung des DLR besser vernetzt werden. Dadurch sollen, gerade in der Luftfahrt, effiziente und umweltfreundliche Entwicklungen stärker vorangebracht werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ähnlich dem Gründungsstipendium in NRW sollen andere Landesregierungen, aber auch die Bundesregierung ein Gründerstipendium für den Zeitraum von einem Jahr zur Verfügung stellen. Die Auswahl der zu fördernden Projekte soll über ein unabhängiges Expertengremium erfolgen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Landesregierungen und Hochschulen werden ebenfalls aufgefordert nach dem dem Vorbild von NRW Start-Up Center zu forcieren und aufzubauen, um besonders leistungsstarke Gründungsstandorte weiter zu stärken. Dies muss aber an eine gleichzeitige Steigerung der Grundförderung an allen Hochschulen gekoppelt sein, um auch dort für eine Steigerung der Gründungskultur zu sorgen und einem Ungleichgewicht zwischen den verschiedenen Standorten entgegenzuwirken.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Zudem muss die internationale Zusammenarbeit weiter ausgebaut werden, dabei sollen auch maßgeblich die Entwicklungszusammenarbeit und die wissenschaftlich-technologische Zusammenarbeit aufeinander abgestimmt werden. Dies soll zu einer Förderung von Bildung und Forschung in Entwicklungs- und Schwellenländern beitragen.<br><br></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dabei ist es zentral, die internationale Zusammenarbeit weiter auszubauen werden, dabei sollen auch maßgeblich die Entwicklungszusammenarbeit und die wissenschaftlich-technologische Zusammenarbeit aufeinander abgestimmt werden. Dies soll zu einer Förderung von Bildung und Forschung in Entwicklungs- und Schwellenländern beitragen.<br><br>
Die fünf Deutschen Wissenschafts- und Innovationshäuser sollen um einen weiteren Standort auf dem afrikanischen Kontinent ergänzt werden. Neben den dann 6 Hauptsitzen, soll es weltweit an den wichtigsten Hightech-Standorten Büros geben, die dem Austausch der deutschen Innovationsträger*innen mit den Forscher*innen vor Ort dienen und die internationale Vernetzung vertiefen.</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 23 Nov 2019 17:52:54 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A3NEU: Einrichtung eines „Fonds für studentisches Wohnen“ auf Bundes- und Europaebene </title>
                        <link>https://cg40.antragsgruen.de/cg40/Einrichtung_eines_Fonds_fuer_studentisches_Wohnen_auf_Bundes-_und_Eur-61403</link>
                        <author>CampusGrün Münster (beschlossen am: 05.11.2019)</author>
                        <guid>https://cg40.antragsgruen.de/cg40/Einrichtung_eines_Fonds_fuer_studentisches_Wohnen_auf_Bundes-_und_Eur-61403</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Voraussichtlich vom 25. bis zum 29. November sind die zweite und dritte Lesung des Bundeshaushalts angesetzt. CampusGrün fordert im Rahmen der Haushaltsdebatte die Einrichtung eines „Fond für studentisches Wohnen“ mit einem Volumen von 3.0 Mrd. Euro in den nächsten fünf Jahren. Dieser Fond dient:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>1) Der Scha</strong><strong>ffung von preisgünstigem Wohnraum für Studierende. </strong><br>
Dabei sollen nicht nur staatliche Träger wie z.B. Studierendenwerke sondern auch gemeinnützige private Träger auf den Fond zugreifen können. Die Bundesregierung muss hierfür genaue Regeln zu Preisbindung, zur Anzahl der Wohnheimplätze und zu den Infrastrukturellen Voraussetzungen und der Mindestausstattung erarbeiten. Auch alternative Formen des Wohnens sollen, solange sie mehrheitlich von Studierenden genutzt werden, gefördert werden. Darunter fallen zum Beispiel „Wohnen für Hilfe“, bei dem Studierende mit Senioren zusammenwohnen und sie dort unterstützen. Ebenfalls fallen darunter aber auch Mehr-Generationen-Häuser in denen mehrere Generationen miteinander leben und sich gegenseitig unterstützen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>2) Das Bereitstellen von kostenfreiem und kostengünstigem Baugrund zur Errichtung neuer Studierendenwohnheime. </strong><br>
Dabei sollen Grundstücken unter Aufsicht der BImA in Hochschulstädten primär an staatliche Träger von studentischem Wohnraum vergeben werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>3) Die verstärkte Förderung bei der Sanierung und Modernisierung von bestehenden Studierendenwohnheimen. </strong><br><br>
Ferner begrüßt CampusGrün ausdrücklich die geplante Erhöhung des Erasmus-Haushalt auf EU-Ebene. Dieser ist bisher in 3 geförderte Bereiche, die allgemeine &amp; berufliche Bildung mit etwa 25.9 Mrd. €, der Jugendbereich mit etwa 3.1 Mrd. € und den Sport mit etwa 550 Mio. €, aufgeteilt. Trotz der richtigen Schritte, die hier eingeleitet wurden, fordern wir einen vierten geförderten Bereich für studentischen Wohnraum ein. Neben den heimischen Studierenden haben besonders Erasmus-Studierende und Studierende aus dem Nicht-EU-Ausland große Schwierigkeiten in großen Hochschulstädten eine Wohnung zu finden. Dies gilt nicht nur für Studierende die nach Deutschland kommen, sondern auch für deutsche Studierende die ins Ausland gehen. Daher setzen wir uns für einen europäischen Ansatz ein, bei dem im Haushalt 2021-2027 zusätzlich zu den bereits geplanten Ausgaben für Erasmus 2.5 Mrd. € für den Bau von Studentischem Wohnraum bereitgestellt werden.<br><br>
CampusGrün, als Zusammenschluss Grün-alternativer Listen, unterstützt ferner den Beschluss &quot;Recht auf Wohnen&quot; der Partei Bündnis 90/Die Grünen von der BDK am 15.11.2019.</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 23 Nov 2019 17:41:23 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>S2: Christina Markfort</title>
                        <link>https://cg40.antragsgruen.de/cg40/Christina_Markfort-22351</link>
                        <author>Christina Markfort (BAGLS)</author>
                        <guid>https://cg40.antragsgruen.de/cg40/Christina_Markfort-22351</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Foto</h2><img src="/cg40/Christina_Markfort-22351/viewimage?sectionId=5676" alt="Foto"><h2>Angaben</h2><dl class="tabularData table dl-horizontal"><dt>Alter:</dt><dd>20</dd><dt>Geschlecht:</dt><dd>weiblich</dd><dt>Geburtsort:</dt><dd>Münster</dd><dt>Studiengang und -ort:</dt><dd>Politikwissenschaften in Bamberg</dd></dl><h2>Selbstvorstellung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Hallo zusammen?</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich bin Christina, bin 20, komme ursprünglich aus Münster und studiere zurzeit in Bamberg Politikwissenschaften. Seit einiger Zeit bin ich nun bei den BAGLS (Bamberger Grün-Linke Studierendeninitiative) aktiv und seit Juli Sprecherin von selbiger. Ich finde es unglaublich schwierig, mich und meine Motivation für das Amt der Sprecherin in Worte zu fassen. Trotzdem möchte ich es im Folgenden versuchen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Politisch komme ich aus der Schüler*innenvertretungsarbeit, ich war drei Jahre im Vorstand der Landesschüler*innenvertretung NRW. Das Engagement unserer schulinternen Schüler*innenvertretungbestand sonst hauptsächlich aus Waffeln backen und Nikolausaktionen. Dieser Art des Aktivismus hat mir lange nicht ausgereicht und entsprach auch nicht meinem politischem Handlungsdrang. Erstdurch die Arbeit auf Landesebene habe ich gesehen, dass dieArbeit in Schüler*innenvertretungen politisch sein kann.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Dort versuchte ich in erster Linie, ernsthafte politische Interessensvertretungsarbeit zu betreiben und Schule in NRW für alle gerechter und besser zu machen. Als Vorstandsmitglied habe ich mich sowohl bei Minster*innen durchgesetzt, als auch mit Gewerkschaften zusammengearbeitet. Dabei zeigt sich als einer meinerpersönlichen Höhepunkte der politischen Arbeit die Anhörung im Landtag, als ich meine Positionen zum Thema G8 und G9 darlegen durfte.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Hochschulpolitik an meiner Uni fängt gerade an, mich an meine Zeit in derschulinternen Schüler*innenvertretung zu erinnern: Es wird ein bisschen an der Oberfläche von nervigen Dingen gekratzt, wie zum Beispiel dem immer noch nicht täglich veganen Mensaessen, den fehlenden Fahrradständern an der SoWi Fakultät und dem kaputten induktiven Hörsystem im Raum MG2/00.10, aber eine kritische inhaltliche Auseinandersetzung mit campusgrünen Themen bleibt meistens aus. Auch wenn ich mich über jeden Fahrradständer im Alltag freue und darüber begeistert bin, dass es Menschen gibt, die sich für diesen Fahrradständer eingesetzt haben, möchte ich selbst lieber Ursachen erkennen und bekämpfen,anstatt nur die Symptome. Ich möchte meinen Beitrag zu einer besseren Bildung auf einer anderen Ebene leisten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Auch wenn Bildung ja bekanntlich Ländersache ist, so ist es Sozialpolitik nicht, so ist es Wohnpolitik nicht, so ist es Klimapolitik nicht, so ist es strukturelle Diskriminierung nicht. Die Interessen und die Lebensrealität von Studierenden enden nicht mit dem Verlassen des Hörsaals, der Bibliothek und der Mensa und auch nicht am Fahrradständer. Sie enden nicht mal mit dem Verlassen der Hochschule (egal ob mit Abschluss oder ohne). Immer mehr Studierende haben massive Probleme, eine bezahlbare Wohnung zu finden, immer mehr Studierende stehen den Herausforderungen der Bekämpfung der Klimakrise gegenüber, immer mehr Studierende sind noch heute von struktureller Diskriminierung betroffen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wenn sich Studierende mit diesen Problemen auseinandersetzen,geschieht dies häufig aus einer privilegierten und wenig reflektierten Perspektive heraus. Personen, die überhaupt erst in den Luxus einer theoretischen Hochschulzugangsberechtigung und eines praktischen Hochschulzugangs kommen, sind meistens nicht die, die lebenslänglich unter verfehlter Sozialpolitik (nicht erst seit, aber maßgeblich durch die Agenda 2010) leiden mussten. Ich finde, dass wir allen Menschen die gleiche Chance geben müssen, selbst darüber bestimmen zu können, wie sie ihr Leben ausgestalten wollen, und allen die gleichen Chancen zusichern, sich selbst zu verwirklichen, unabhängig von Geschlecht, sozialer und geografischer Herkunft, möglichen Beeinträchtigungen und religiösen oder politischen Überzeugungen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Unter anderem dafür möchte ich in der folgenden Amtszeit als Sprecherin von Campusgrün kämpfen und streiten. Falls ihr Fragen habt, könnt ihr gerne auf mich zukommen, ansonsten freue ich mich über eure Stimme.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Solidarische Grüße</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Christina</p></div></div><h2>Unterschrift (eingescannt)</h2>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 23 Nov 2019 13:36:23 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>L1: Aufnahme des Landesverbands ,,Campusgrün Bayern’’</title>
                        <link>https://cg40.antragsgruen.de/cg40/Aufnahme_des_Landesverbands_Campus_Gruen_Bayern-29481</link>
                        <author>Landesverband Bayern (beschlossen am: 23.11.2019)</author>
                        <guid>https://cg40.antragsgruen.de/cg40/Aufnahme_des_Landesverbands_Campus_Gruen_Bayern-29481</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Landesverband Bayern beantragt, in den Bundesverband Campusgrün aufgenommen zu werden. Aktuell besteht der Landesverband aus den folgenden Gruppen: Bagls Bamberg, GHG Regensburg, GHG Passau, GHG Erlangen, GHG Augsburg, GHG Würzburg.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Landesverband Bayern versteht sich als Organisation zur Vernetzung unabhängiger grüner und grün-alternativer Hochschulgruppen. Die Mitglieder setzen sich insbesondere, aber nicht nur, an ihren Hochschulen für die Verwirklichung einer Gesellschaft ein, in der ein Gleichgewicht zwischen Mensch und Natur besteht, in der niemand diskriminiert wird und in der soziale Gerechtigkeit herrscht. Seine Mitglieder sehen sich der Würde des Menschen, des Umwelt- und Klimaschutzes, der Gewaltfreiheit, des Antifaschismus, des Antirassismus, des Feminismus und der Gendergerechtigkeit verpflichtet. Dabei stehen die Freiheit der Lehre und Wissenschaft sowie paritätische studentische Mitbestimmung im Mittelpunkt.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Landesverband Campusgrün Bayern bestand schonmal, hat sich aber leider am 12.04.2015 aufgelöst. Im Juli 2019 wurde von mehreren grün-Alternativen Hochschulgruppen der Beschluss gefasst, den Landesverband Bayern neu zu gründen. Hierfür wurde in den letzten Wochen eine Satzung sowie eine Geschäftsordnung verfasst. Außerdem wurden grundsätzliche Fragen der Arbeitsweise und der Zielsetzung geklärt.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 23 Nov 2019 09:30:55 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>PG1: Johannes Klein</title>
                        <link>https://cg40.antragsgruen.de/cg40/Johannes_Klein-3319</link>
                        <author>Johannes Klein (Grüne Hochschulgruppe Saar)</author>
                        <guid>https://cg40.antragsgruen.de/cg40/Johannes_Klein-3319</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Foto</h2><img src="/cg40/Johannes_Klein-3319/viewimage?sectionId=5676" alt="Foto"><h2>Angaben</h2><dl class="tabularData table dl-horizontal"><dt>Alter:</dt><dd>24</dd><dt>Geschlecht:</dt><dd>männlich</dd><dt>Geburtsort:</dt><dd>Saarbrücken</dd><dt>Studiengang und -ort:</dt><dd>Saarbrücken</dd></dl><h2>Selbstvorstellung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Ihr Lieben,</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Auf unserer 40. Mitgliederversammlung feiern wir 20 bewegte Jahre Campusgrün. Doch das ist lange nicht der einzige Grund zum Feiern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Mit dem Rückenwind von Fridays for Future und der stärker werdenden Klimagerechtigkeitsbewegung haben viele Grüne Hochschulgruppen kräftig zugelegt und sind spätestens jetzt eine der größten oder sogar die größte Hochschulgruppe vor Ort.<br>
In den letzten 20 Jahren haben wir es geschafft, einen Bundesverband zu organisieren, in dem an die 60 Gruppen vernetzt sind. Zunehmend gründen sich Landesverbände neu oder wieder, um die Hochschulgesetzgebung gemeinsam mitzugestalten, sich gegenseitig zu unterstützen und voneinander zu lernen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Zusammen mit dem Campusgrün-Bildungswerk organisieren Hochschulgruppen vor Ort spannende und kritische Seminare, die uns ermöglichen, Hintergründe besser zu verstehen und Aktivist*innen aus verschiedenen Regionen untereinander zu vernetzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Mit gemeinsamen Kampagnen wie dem Europawahl-Flyer war der Bundesverband an vielen Hochschulen präsent.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Es gibt noch viel zu tun</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Trotz einiger positiver Entwicklungen sind wir als Campusgrün heute stärker gefordert denn je. Hochschule und Studium werden immer weiter von den Sachzwängen des Kapitalismus eingeschränkt. BAföG-Sätze reichen in den meisten Städten kaum zum Leben aus und die rigorosen Fortschrittskontrollen und eine Förderdauer, die deutlich unter der Durchschnittsstudienzeit liegt, benachteiligen BAföG-Empfänger*innen gegenüber Studierenden mit wohlhabenden Angehörigen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Doch nicht nur die finanzielle Situation belastet viele Studierende oder hält Menschen vom Studieren ab. Nach wie vor sind die meisten Hochschulen nicht ansatzweise barrierefrei. Dabei wird nicht nur zu wenig Rücksicht auf Studierende mit Behinderung, chronischer oder psychischer Erkrankung genommen, gerade für viele körperbehinderten Studis ist ein Studium an vielen Standorten gar nicht erst möglich.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Frauen sind im Studium und in ihrer wissenschaftlichen Laufbahn immer wieder Belästigungen und Grenzüberschreitungen durch Kommiliton*innen, Professor*innen und Vorgesetzen ausgesetzt. Opfer von Gewalt werden auch an Hochschulen nicht oder nicht ausreichend ernst genommen und unterstützt, vielmehr herrschen an vielen Hochschulen Hierarchien mit fragwürdigen Machtstrukturen, die sexistisches Verhalten ermöglichen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wenn es in einem der reichsten Länder der Welt wieder einmal heißt, man müsse sparen, trifft es auch an den Unis oft diejenigen, denen es ohnehin schon viel schwerer gemacht wird, bspw. Migrant*innen oder Geflüchtete, die an Studienkollegs eine Anerkennung ihrer Abschlüsse erreichen möchten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Als Campusgrün müssen wir uns über diese vermeintlichen, aber systemimmanenten Zwänge und über tradierten Strukturen hinwegsetzen und uns dafür stark machen, dass Studium und Hochschulzugang diskriminierungsfrei möglich werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Lokalen Erfolg solidarisch in die Gesellschaft tragen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Während meiner Zeit im AStA habe ich mich viel mit dem Thema Barrierefreiheit beschäftigt.<br>
Ich habe viel Frustration erlebt – denn schlimmer als Treppen und Mauern ist der Beton in den Köpfen. An meiner Uni ist der Nachteilsausgleich nur wenig wert – denn Rechte allein sind wenig wert, wenn die gelebte Praxis eine andere und der Klageweg beschwerlich sind.<br>
Doch ich habe auch erlebt, wie ermächtigend Solidarität sein kann und wie viel Mut es machen kann, wenn man zusammenhält und hartnäckig bleibt. Und wie viel wir am Ende doch erreichen können, wenn wir nicht immer dann aufhören, wenn uns gesagt wird, dass etwas nicht geht, dass für unsere Belange kein Geld vorhanden ist oder dass man durch die Landesregierung/ den Papst/ die Naturgesetze leider-leider davon abgehalten wird, Barrieren abzubauen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Auch wenn wir vor Ort vielen Studierende durch Anti-Diskriminierungs-Arbeit oder BAföG-Beratung das Studium erleichtern können, können wir als einzelne Gruppen kaum etwas dagegen ausrichten, wenn das BAföG über Jahre nicht ausreicht oder wenn wieder Studiengebühren drohen. In Saarbrücken konnten wir eine Einführung von Langzeit- und Zweitstudiengebühren bisher abwenden, aber unseren Kampf gegen die Einführung eines Verwaltungskostenbeitrags haben wir fürs Erste verloren.<br>
Immer mehr Verantwortung in StuPa, StuRa oder AStA zu übernehmen, ständig Wahlkämpfe<br>
zu organisieren und eigene politische Bildungsveranstaltungen anzubieten nimmt viel Zeit in Anspruch. Das Leben einiger Studis vor Ort kurzfristig zu verbessern ist unglaublich wertvoll, aber lange nicht genug. Wenn wir nicht länger vor Ort um Dinge kämpfen wollen, die selbstverständlich sein sollten, dann müssen wir den Mut haben auf eine deutliche und nachhaltige Veränderung des Wirtschafts- und Gesellschaftssystems hinarbeiten. Denn unsere scheinbar individuellen Probleme vor Ort, haben oft gemeinsame Ursachen, die wir nur zusammen effektiv angehen können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Ohne gute Orga ist alles nix</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Doch damit es das gute Leben für Alle und die Hochschule ohne Diskriminierung geben kann, braucht es Aktivist*innen, die sich dafür einsetzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Damit dies in Zukunft einfacher wird, möchte ich mich dafür einsetzen, dass wir unsere Mitgliedsgruppen, die Landesverbände und den Bundesvorstand besser vernetzen.<br>
Ich möchte zusammen mit euch neue Strukturen schaffen, in denen sich unsere Aktivist*innen einbringen können, ohne gleich für den Bundesvorstand kandidieren zu müssen und damit Zeit haben sich auf ein Amt im Vorstand vorzubereiten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich würde mich freuen, gemeinsam mit euch unsere Visionen in die Gesellschaft zu tragen und mit gemeinsamen Kampagnen für einen diskriminierungsfreien Zugang zu Bildung und für ein gutes Leben für Alle zu kämpfen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Daher würde ich mich über Eure Stimme freuen!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Euer Johannes<br><br><br><br>
Biografisches</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Hobbys: Schlagzeug spielen, Bouldern, Kochen, Theater spielen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Lieblingstiere: Katzen oder Kühe</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Hochschulpolitik an der Universität des Saarlandes</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>8/2016 – 7/2017 AStA-Referent für Familie und Gleichstellung<br>
7/2017 – 7/2018 Stellvertretender AStA-Vorsitzender und Referent für Behinderte und chronisch Kranke<br>
7/2018 – fld. Mitglied des 65. und 66. Studierendenparlaments<br>
7/2018 – fld. Stellv. Mitglied des Senats, Mitglied des Studienauschusses (stellv. bis 9/2019)<br><br>
Sonstiges politisches Engagement</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>2/2015 - 2/ 2017 Vorstandsmitglied der Grünen Jugend Saar, u.a. als Sprecher<br>
2/2015 - fld. Vorstandsmitglied der Grünen Jugend Saarbrücken, davon 2 Jahre als Sprecher<br>
7/2019 - fld. Bezirksveordneter im Bezirksrat von Saarbrücken Mitte für Bündnis90/ Die Grünen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Mitgliedschaften (Auszug): Deutsch-Israelische Gesellschaft e.V., BUND e.V., Proyecto Tapé e.V.</p></div></div><h2>Unterschrift (eingescannt)</h2><img src="/cg40/Johannes_Klein-3319/viewimage?sectionId=5679" alt="Unterschrift (eingescannt)">]]></description>
                        <pubDate>Fri, 22 Nov 2019 00:31:57 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>S1: Arne Krause</title>
                        <link>https://cg40.antragsgruen.de/cg40/Arne_Krause-39708</link>
                        <author>Arne Krause</author>
                        <guid>https://cg40.antragsgruen.de/cg40/Arne_Krause-39708</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Foto</h2><img src="/cg40/Arne_Krause-39708/viewimage?sectionId=5676" alt="Foto"><h2>Angaben</h2><dl class="tabularData table dl-horizontal"><dt>Alter:</dt><dd>23</dd><dt>Geschlecht:</dt><dd>männlich</dd><dt>Studiengang und -ort:</dt><dd>Chemie, Gießen</dd></dl><h2>Selbstvorstellung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Liebe Campusgrüne,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>in den letzten sechs Monaten und meinen ersten 137 Tagen als Beisitzer im Campusgrün Bundesvorstand wurden und werden u.a. in den Hochschulpaktaushandlungen die Weichen vorbereitet für die nächsten fünf Jahre Zukunft imbundesweiten Hochschulraum, parallel gingen erneut 1,4 Millionen Menschen in Deutschland zum Global Climate Strike auf die Straßen und die Organisation der studentischen Beschäftigten an Hochschulen intensivierte sich über Berlin hinaus trotz strukturell ermöglichter Erosionen beispielsweise in NRW - <strong>das Potential die sozial ökologisch gerechte Transformation zu realisieren lag selten so nahe!</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Uns Campusgrünen wurden in dem gleichen Zeitraum ein hohes Maß an Vertrauen und Lösungskompetenz zugesprochen, wie die Wahlergebnisse zu den aktuellen Studierendenparlamenten an vielen Hochschulstandorten innerhalb Deutschlands beeindruckend darlegen. Aus vielen grün-alternativen Gruppen habe ich mitbekommen, wie motiviert und engagiert sich Mitstudierende für eine nachhaltige Entwicklung unserer Lern- und Forschungsfreiräume einsetzen und sich dabei teilweise in ganz neuen Rollen in der Zivilgesellschaft, wie dem Senat und gegenüber den universitären Entscheidungsträger*innen wiederfinden. In der Universitätsstadt meiner Wahl, Gießen in Hessen, stellen wir seit Oktober in einer bunten Koalition den Allgemeinen Studierendenausschuss (AStA) mit vielen neuen Gesichtern, wobei die Einbindung in die hochschulpolitischen Arbeitsweisen fantastisch funktioniert. Die Erfahrungen des tragenden Empowerments u.a. von FrauenInterTrans*-Menschen würde ich gerne stärker in den Verband rein tragen um <strong>viele weitere Menschen mitzunehmen, damit wir der einmaligen Herkulesaufgabe, den anthropogenen Klimawandel und das ursächliche Ausbeutungsverhältnis zu stoppen, in ihrer Dringlichkeit geschlossen feministisch wissenschaftlich, evidenzbasiert entgegen treten können</strong>: In den Studierendenschaften. An den Hochschulen. Darüber hinaus.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Über den grünen Tellerrand hinaus steigen die Chancen auf umwerfende Veränderungen. Denn die Zahl unserer Mitstudierenden ist fächer- und bundesländerübergreifend seit der Aufnahme meines Chemiestudiums 2015 um weitere einhunderttausend gestiegen. Dabei konnten wir gesellschaftlich bisher aufgrund struktureller und ökonomischer Sachzwänge den Kampf für das gute Leben leider nur schwer voran treiben und noch mehr Menschen daran teilhaben lassen: Im gleichen Zeitraum stiegen die Mieten, stagnierte das Einkommensniveau der Mitstudierenden nahezu, blieb das Beschäftigungsverhältnis von studentischen „Hilfskräften“ (SHKs) trotz des einzigartigen TVStud Berlin Vorstoßes weiterhin prekär und wurde der BAFöG-Höchstsatz um lediglich 5 % gesteigert, wobei die Zahl der Leistungsinanspruchnehmer*innen wegen bestehender bürokratischer und gesetzlicher Hürden rückläufig ist. <strong>Campusgrün steht für mich für einen staatlich genügend ausfinanzierten Hochschulraum, der die Studierenden nicht auf den ökonomischen und einhergehenden psychosozialen Kosten im Zuge der kritisch zu betrachtenden Ökonomisierung hin zum Betrieb Hochschule sitzen lässt.</strong> Stattdessen will ich für ein solidarisches Mitdenken und -handeln kämpfen. Das solidarische Miteinander muss unabhängig von der ökonomischen, biologischen, familiären, sozialen, kulturellen und geographischen Herkunft sein. Denn langfristig arbeiten wir auf die Überwindung dieser Abhängigkeiten hin! Dazu gehört für mich besonders der Aufbruch aus den verrosteten Lehrstuhlstrukturen in denen SHKs als Sachmittel eingestuft werden, ein flächendeckendes BAFöG und eine krassere strukturelle Öffnung der Studiengänge für mehr als nur Akademiker*innenkinder mit Abitur. Mit den steigenden Studierendenzahlen wird unsere Verantwortung für die nächsten Generationen zukunftsgewandte Muster, auch gegen die erstarkenden Rechtsextremen, im Mikrokosmos der scheindemokratischen Hochschulen, zu schaffen, größer. <strong>Die toxisch auslesenden Reproduktionsmechanismen in der Hochschullandschaft dürfen keine Anwendung mehr finden und selbige muss zu einer offenen, diversifizierten und nahrhaften Blühwiese für alle pazifistisch-demokratischen Bildungsinteressierten werden!</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die partizipative Öffnung und eine deutlich aufgestockte Grundfinanzierung muss in die Hochschulpaktverhandlungen und teilweise stattfindenden Hochschulgesetzesnovellierungen, sowie in die anstehende Austarierung des europäischen Nachfolgeprogramms von Horizont 2020 hineingetragen werden. <strong>Wobei die Uhr nicht nur hier auf kurz vor 12 steht: Marode Hörsaal- und Seminargebäude sind unsexy, unternehmensgesteuerte Drittmittelwissenschaft nicht frei und ein divergierender Kapitalgraustrommix aus dem Genanntem ganz bestimmt nicht nachhaltig, da in beidem oft die Menschen unterschiedlicher Forschungsrichtungen und die komplexe Umwelt gegeneinander ausgespielt werden, statt auf das langfristige Wohl Aller abzuzielen. </strong>Um der Klimakrise entgegentreten zu können, braucht es transdisziplinäre Lehre, gut ausgestattete plurale Grundlagenforschung in allen Fachbereichen, genauso wie zum Beispiel Reallabore unter transparenter Begleitung und Kommunikation. Neben der Erschließung von weiteren Effizienztechniken, der Ergründung der Wissens-Handeln-Lücke und der Erforschung von fortgeschrittenen kostengünstigen Substitutionsprodukten muss die Infrastruktur mitziehen und der Zielkonflikt zwischen Suffizienz und qualitativ gutem Studium für Alle aufgelöst werden um global ökologisch gerecht studieren zu können. Wie ich im den letzten zwei Monaten als stellvertretendes kooptiertes Mitglied im „Deutschen Studentenwerk“ (DSW) mit gruselnder Begeisterung feststellen durfte, scheitern wir gerade nicht mehr allein an der fehlenden Anerkennung der Klimakrise, denn die Klimaproteste reichen bis in die Fingerspitzen der Geschäftsführung von Studierenden- und Studentenwerken hinein, sondern an mangelnden Monitoringsystemen bei den Treibhausgasemissionen z.B. in dem Bau und der Instandhaltung von Studierendenwohnheimen, wie Mensen, um konkrete monetäre Forderungen gegenüber der Politik aufstellen zu können. Die Institutionalisierung von Nachhaltigkeit in Hochschulen, im DSW und den Studierendenwerken würde ich gerne als weitere Herzensangelegenheit im nächsten Jahr weiter begleiten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Als Sprecher würde ich gerne die Positionen von Campusgrün in demokratischen Statusgruppen übergreifenden Bündnissen stärken, gegenüber inhaltlich nahestehenden Parteien vertreten und öffentlichkeitswirksam innerhalb der vierten Gewalt in der Kampagnenarbeit positionieren, sodass wir, über unseren grünes Strahlen bei hochschulpolitisch Bewanderten hinaus, noch progressiver gestaltend auf Bundes-, Länder- und Studierendenschaftsebene auftreten können. Mit dem baldigen Relaunch der Webseite und einer Neuauflage des Merchandise, das nach und nach erweitert wird, haben wir in den vergangen Monaten die ersten Schritte getan. <strong>Jetzt ist es an der Zeit die Inhalte in engem Wissensaustausch mit unseren vielfältigen HSGen über die weiter zu erschließenden Medien und Mitmenschen zu pushen, denn Demokratie muss lebendig sein</strong>, was wir im letzten halben Jahr als BuVo nur unzureichend transportieren konnten. Demokratie bedarf einer echten Teilhabe mit strahlkräftiger Außenwirkung in alle Bereiche hinein!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Neben dem ehrenamtlichen Engagement in verschiedenen Gremien und Initiativen bereite ich mich in meinem 23. Lebensjahr gerade auf die Bachelorarbeit in der chemischen Umweltanalytik vor und besuche Vorlesungen u.a. aus der Klimageographie, und Ökologie. Im nächsten Wintersemester sehne ich mich schon danach in einen kooperativen Master der Umweltinstitute aus Gießen und Dublin starten zu können. Random Fakt bis auf ein Wiedersehen: Ich besitze weder Auto, noch Fahrrad, liebe den Weg zu Fuß, weshalb meine Schuhsohlen echt mal wieder geflickt werden könnten.. Bei Rückfragen zu dem Loch im Schuh und, wie das mit meinen Ideen im Bundesvorstand zusammenhängt, stehe ich euch gerne telefonisch zur Verfügung (0173 5376783). Ich freue mich auf die Jubiliäums-BMV in Berlin!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Liebe Grüße</p></div></div><h2>Unterschrift (eingescannt)</h2><img src="/cg40/Arne_Krause-39708/viewimage?sectionId=5679" alt="Unterschrift (eingescannt)">]]></description>
                        <pubDate>Thu, 21 Nov 2019 23:05:07 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Dringlichkeits-A1: Solidaritätsantrag mit der kurdischen Bevölkerung in Nordsyrien</title>
                        <link>https://cg40.antragsgruen.de/cg40/motion/15623</link>
                        <author>Nadia Abd El Hafez (CampusGrün Hamburg)</author>
                        <guid>https://cg40.antragsgruen.de/cg40/motion/15623</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>CampusGrün solidarisiert sich mit der vertriebenen Bevölkerung aus der </strong><strong><em>Rojava</em></strong><strong>-Region. Damit positionieren wir uns gegen die faschistischen Praktiken </strong><strong><em>Recep Tayyip Erdogans</em></strong><strong>.</strong><strong>In lokalen Hochschulgremien und durch Bündnisse arbeiten CampusGrüne auf eine Auseinandersetzung mit Demokratieprojekten wie dem in </strong><strong><em>Rojava</em></strong><strong> innerhalb der Forschung und Lehre an Hochschulen hin. Dadurch wollen wir als Sofortmaßnahme auch auf Mobilitätsprogramme für Wissenschaftler*innen und Studierende aus Rojava hinarbeiten.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mit Rojava und dem damit verbundene Versuch des ökofeministischen, demokratischen Konförderalismus, einer basisdemokratischen gesellschaftlichen Organisierung aller Menschen (Kurd*innen, Araber*innen, Assyrer*innen und anderen) ist für uns stets die Hoffnung auf eine solidarische Gesellschaft abseits der kapitalistischen Moderne verbunden gewesen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In den letzten Monaten mussten nun tausende Menschen aus dem kurdischen Autonomiegebiet in Nordsyrien fliehen oder wurden ermordet, Wohnungen und Krankenhäuser wurden zerstört. Die Kämpfer*innen der SDF (Syrischen Demokratischen Kräfte) aus <em>Amuda</em> und <em>Al-Darbasija</em> mussten sich zurückziehen. <em>Putin</em> und <em>Erdogan</em> kündigten nach ihrem scheinheiligen „Friedensabkommen“ an, dass russisches und syrisches Militär in die Grenzregion vorrücken würde. Diesen „Frieden“ bezeichnen wir als eine Fassade: Machtpolitisch wurde über die Köpfe der Kurd*innen hinweg entschieden. Sie werden dadurch verdrängt, ihrer Lebensgrundlage entrissen und weiter marginalisiert. Auch die modernen Universitäten in <em>Qamischli</em> („Mesopotamische Akademie für Sozialwissenschaften“<em>)</em>, <em>Afrin</em> („Universität von Afrin“) und <em>Qamishlo</em> („Rojava-Universität“) sind nicht mehr nutzbar. Deutsche Politiker*innen zeigen sich erschüttert – doch werden reale Handlungsmöglichkeiten von BRD, EU und UN nicht genutzt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Nicht erst die gemeinsamen Einsätze von türkischen Truppen mit für Foltermethoden bekannten jihadistischen Gruppen, in denen deutsche Leopard-Panzer gegen die kurdische Zivilbevölkerung eingesetzt wurden, zeigen, dass die deutschen Rüstungsexporte tödlich und sofort einzustellen sind. Auf EU-Ebene Waffenembargos gegen die Türkei zu verhängen, wäre als Sofortmaßnahme das Mindeste, weitere Sanktionen gegen das türkische Regime sind zu erwägen. Dass dies nicht geschieht, ist in dem im März 2016 zwischen der EU und der Türkei geschlossenem „Flüchtlingsdeal“ begründet: Syrische Kriegsflüchtlinge werden in der Türkei zusammengepfercht um die europäische Rechte zu besänftigen; im Gegenzug erhält Erdogan finanzielle Unterstützung und wird bei Menschenrechtsverstößen mit Appeasement-Politik belohnt. Auch NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg hat in diesem Sinne zwar die türkische Regierung zur Mäßigung im Sinne der „Stabilität“ der Region angehalten, dabei jedoch gleichzeitig in bester Kriegsbündnis-Manier unter Berufung auf „legitime Sicherheitsinteressen“ der Türkei den türkischen Überfall legitimiert. [„Our Ally Turkey is at the forefront of the crisis and has legitimate security concerns. It has suffered horrendous terrorist attacks. And it hosts millions of Syrian refugees.“1] Diese Demaskierung der militärisch gestützten Machterhaltung im Ausbeutungsinteresse macht deutlich, dass die zu militärischen Verteidigung westlicher ökonomischer Interessen gegründete NATO keine Friedensperspektive bietet – schon gar nicht als Teil einer „Anti-IS-Koalition“ ist. Ein deutscher Austritt und das entschiedene Eintreten für zivilie Konfliktlösung über die Vereinten Nationen sind jederzeit möglich, auch angesichts eines Zusammenschlusses, welches Atomwaffen befürwortet sowie 2% des BIPs seiner Mitgliedstaaten für Militärausgaben verwendet.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Gerade die Hochschulen sind dazu aufgefordert, sich zu dieser unhaltbaren und menschenfeindlichen Situation zu äußern. Wissenschaftler*innen stehen in der Verantwortung, sich mit aktuellen Krisen auseinanderzusetzen, um so den allgemeinen Druck der öffentlichen Proteste zu erhöhen. Beispielsweise Sozialwissenschaftler*innen, Jurist*innen, Erziehungswissenschaftler*innen und Informatiker*innen können sich produktiv im Rahmen ihrer jeweiligen Fachrichtung und interdisziplinär mit demokratischen Projekten wie dem in <em>Rojava</em> beschäftigen, indem sie das Thema in ihre Lehre integrieren oder Diskussionsveranstaltungen dazu organisieren könnten. Die Frauenemanzipationsprojekte, die solidarische Landwirtschaft und die Möglichkeiten zum egalitären Wissenschaftsaustausch, welche in <em>Rojava</em> aufgebaut wurden, könnten Inspiration auch bezüglich lokaler Projekte geben.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Weitere Begründung ggf. mündlich.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>1: <a href="https://www.nato.int/cps/en/natohq/opinions_169485.htm">https://www.nato.int/cps/en/natohq/opinions_169485.htm</a></p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 21 Nov 2019 16:18:48 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>MA2: Aufnahme der Gruppe &quot;Campusgrün Karlsruhe&quot;</title>
                        <link>https://cg40.antragsgruen.de/cg40/Aufnahme_der_Gruppe_Campusgruen_Karlsruhe-19476</link>
                        <author>Campusgrün Karlsruhe (beschlossen am: 19.11.2019)</author>
                        <guid>https://cg40.antragsgruen.de/cg40/Aufnahme_der_Gruppe_Campusgruen_Karlsruhe-19476</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Bundesmitgliederversammlung von Campusgrün - Bundesverband grün-alternativer Hochschulgruppen möge beschließen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Gruppe &quot;Campusgrün Karlsruhe&quot; wird in den Bundesverband aufgenommen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>&quot;Campusgrün Karlsruhe&quot; wird nahegelegt, zeitnah auch die Aufnahme in den Landesverband Baden-Württemberg zu beantragen. Dem Landesverband Baden-Württemberg wird nahegelegt, auch die Aufnahme in den Landesverband zu beschließen.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Gruppe &quot;Campusgrün Karlsruhe&quot; beantragt hiermit die Mitgliedschaft in &quot;Campusgrün - Bundesverband grün-alternativer Hochschulgruppen&quot; als Hochschulgruppe am KIT.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Gruppe &quot;Campusgrün Karlsruhe&quot; besteht derzeit aus den folgenden 6 am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) eingeschriebenen Personen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Linus Brauer, Jana Fanck, Xenia Hartmann, Vanessa Herr, Johannes Herrmann, Erik Wohlfeil.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir, Campusgrün Karlsruhe, unterstützen die in der Präambel und §2 der Campusgrün-Satzung beschriebenen Grundsätze.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir würden uns freuen, wenn &quot;Campusgrün Karlsruhe&quot; auf der BMV analog zu einer Gruppe aus einem Gebiet ohne Landesverband aufgenommen werden kann, sodass wir mit einer Stimme an der BMV teilnehmen können. Wir hoffen, dass das möglich ist.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die gemäß Satzung grundsätzlich vorgesehene Aufnahme über den Landesverband erfordert eine LMV, die auch außerordentlich eine zweiwöchentliche Einladefrist voraussetzt (ordentlich 4 Wochen). Damit ist eine Aufnahme über den Landesverband vor der BMV nicht mehr möglich.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wenn gewünscht oder nötig (wovon wir vorerst ausgehen): Wir können den Aufnahmeantrag auch auf der nächsten (ggf. virtuellen) LMV einreichen, sodass wir mit dem Beschluss der LMV ab dann zweifellos Mitglied im Landesverband Baden-Württemberg und im Bundesverband sind.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><span class="underline"><strong>Hintergründe:</strong></span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Seit Juni 2019 sind am KIT wieder grün-alternative Menschen hochschulpolitisch aktiv, nämlich mit der Aufstellung der Liste &quot;Grün-Alternative Liste (GAL) / Campusgrün&quot; zur Wahl des Studierendenparlaments des KIT (StuPa). Die Wahl verlief für die Liste erfolgreich, sie wurde mit 6 Mandaten stärkste Fraktion, stellt ein Mitglied im StuPa-Präsidium, einen AStA-Referenten und diverse weitere Gremienvertreter*innen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die 6 Personen, die seit 19.11.2019 die Gruppe &quot;Campusgrün Karlsruhe&quot; bilden, sind alle in der Liste &quot;Grün-Alternative Liste (GAL) / Campusgrün&quot; aktiv. Genauer gesagt sind wir die 6 Personen, die für &quot;Grün-Alternative Liste (GAL) / Campusgrün&quot; seit Oktober im StuPa sitzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Einer von uns (Erik Wohlfeil) hat bereits diesen Sommer als Gast an der LMV in Stuttgart teilgenommen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Grün-Alternative Liste (GAL) / Campusgrün trifft derzeit regelmäßig alle zwei Wochen gemeinsam mit Grün-Alternative Hochschulgruppe Karlsruhe (GAHG Karlsruhe).</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die GAHG [hieß früher zeitweise auch mal Grüne Hochschulgruppe Karlsruhe (GHG KArlsruhe)] ist ein eingetragener, gemeinnütziger Verein und war bis 2012 Mitglied in Campusgrün, ist aber seit mehreren Jahren nicht mehr in den politischen Gremien der KIT-Studierendenschaft aktiv und hatten sich zuletzt nicht mehr regelmäßig getroffen, bis gemeinsame regelmäßige Treffen von &quot;Grün-Alternative Liste (GAL) / Campusgrün&quot; und GAHG Karlsruhe vereinbart wurden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>5 von uns 6 &quot;Campusgrün Karlsruhe&quot;-Menschen haben am 19.11.2019 auch einen Aufnahmeantrag für die GAHG ausgefüllt (eine Person war nicht anwesend). Mittelfristig ist der Wunsch von &quot;Campusgrün Karlsruhe&quot;, dass die Campusgrün-Mitgliedschaft am KIT wieder auf die GAHG übergeht. Dies muss aber auch der Wille des Vereins GAHG sein und die nötigen Beschlüsse dafür können frühestens auf der nächsten GAHG-Mitgliederversammlung getroffen werden. Mit einem Wiederbeitritt bzw. Wiederaufnahme der GAHG in Campusgrün würde sich die Gruppe &quot;Campusgrün Karlsruhe&quot; voraussichtlich auflösen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der ausgefüllte Mitgliedschaftsantrag der Gruppe &quot;Campusgrün Karlsruhe&quot; liegt der Campusgrün-Bundesgeschäftsstelle in Textform vor.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 20 Nov 2019 16:25:37 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>B1: Christopher Margraf</title>
                        <link>https://cg40.antragsgruen.de/cg40/Christopher_Margraf-42629</link>
                        <author>Christopher Margraf (CampusGrün Münster)</author>
                        <guid>https://cg40.antragsgruen.de/cg40/Christopher_Margraf-42629</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Foto</h2><img src="/cg40/Christopher_Margraf-42629/viewimage?sectionId=5676" alt="Foto"><h2>Angaben</h2><dl class="tabularData table dl-horizontal"><dt>Alter:</dt><dd>22</dd><dt>Geschlecht:</dt><dd>männlich</dd><dt>Geburtsort:</dt><dd>Gelsenkirchen-Horst</dd><dt>Studiengang und -ort:</dt><dd>BSc Chemie (9. Fachsemester) und BSc Biowissenschaften (1. Fachsemester) an der Uni Münster</dd></dl><h2>Selbstvorstellung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Liebe Delegierte, liebe Gäste,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>hiermit bewerbe ich mich um einen Beisitzer*innen-Posten im CampusGrün Bundesverband.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich bin Christopher Margraf, 22 Jahre alt und studiere im 9. Semester Chemie und im 1. Semester Biowissenschaften an der Uni Münster. Zuvor habe ich in Gelsenkirchen mein Abitur gemacht und zwischen dem Abitur und dem Studium die Ausbildung zum Rettungssanitäter beim Deutschen Roten Kreuz absolviert. Dort bin ich seit 2014 ehrenamtlich tätig und hatte schon verschiedenste Positionen, unter anderem als Leiter der Schularbeit und der Wasserwacht, inne. Besonders in den Sanitätsdiensten und (2015) in der Flüchtlingshilfe war ich stark eingebunden. So war ich unter anderem bei der Betreuung der Geflüchteten aktiv und gab beispielsweise Schwimmkurse für die Geflüchteten gegeben. Bis heute sind für mich die Werte der Internationalen Rotkreuz- und Rothalbmond-bewegung sehr prägend. Diese sind darauf ausgerichtet das Leiden eines jeden Menschen gleichermaßen und weltweit zu lindern und als eine Weltumfassende Gemeinschaft sich für die Menschen einzusetzen.. Besonders dem Grundsatz der Menschlichkeit fühle ich mich auch in meinem Alltag stark verpflichtet.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Seit April 2018 bin ich auch in der Hochschulpolitik aktiv. Angefangen habe ich im RCDS Münster. Bereit zu Beginn sind mir einige Unterschiede zwischen den Positionen des RCDS und meinen eigenen aufgefallen. Diese haben sich mit der Zeit auch verstärkt. Dennoch war es mir während meiner ersten Legislatur im Studierendenparlament möglich, auch durch die Unterstützung vieler gleich denkender Mitglieder im Verband und in unserer Fraktion, einige positive Veränderungen in der Hochschule anzustoßen und meine eher linken Ansätze zu verteidigen und umzusetzen. Vor allem meine Kommiliton*innen und Freund*innen im Verband waren, trotz anderer politischer Einstellung und Konflikten mit dem Vorstand und konservativen Mitgliedern, der Grund warum ich noch so lange Teil des RCDS geblieben bin. Während dieser Zeit habe ich gemerkt, wie viel Spaß mir allgemein das Engagement in der Hochschulpolitik macht. Insbesondere das Flyern und die Gespräche am Wahlkampfstand haben mir sehr viel Freude bereitet. Nachdem meine Freund*innen nach und nach dem Verband und der Hochschulpolitik den Rücken gekehrt haben, empfand ich die Zeit richtig einer Hochschulgruppe beizutreten die mir inhaltlich deutlich näher steht. Daher bin ich zu CampusGrün gewechselt, mit deren Mitgliedern ich mich auch während meiner Zeit im RCDS immer um ein sehr gutes und angenehmes Verhältnis bemüht habe.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Natürlich kann man sich zurecht die Frage stellen, was meine politischen Positionen sind. Ich wünsche mir eine klimaneutrale und nachhaltige Hochschule an der niemand aufgrund seiner*ihrer Staatsangehörigkeit, seiner*ihrer sozialen oder kulturellen Herkunft oder seines*ihres Geschlechts diskriminiert wird. Auch möchte ich eine stärkere Einbeziehung der Studierenden an den Hochschulen ohne dabei die Interessen der Professor*innen und Mitarbeiter*innen außer acht zu lassen. Beispielsweise erscheint mit in der Beschaffung von Drittmitteln, bei der Kooperation mit anderen Hochschulen und außeruniversitären Einrichtungen, bei der konkreten Ausgestaltung von Forschungsprojekten oder bei der Zuteilung von Forschungsbereichen der höhere Einfluss von Professor*innen und akademischen Mitarbeiter*innen sinvoll. Alles was uns Studierende direkt betrifft, wie zum Beispiel die Lehre oder die Arbeitsbedingungen für SHKs und Promovierenden muss in paritätisch und quotiert besetzen Gremien von Studierenden mitentschieden werden.<br>
Auch stehe ich für soziale Gerechtigkeit ein, so muss es meiner Meinung nach einen einheitlichen und verbindlichen Mindestlohn für SHK-Kräfte geben und die Minijobgrenze sollte, gerade für Studierende, angehoben werden. Dies sehe ich darin begründet, dass sich die Vorraussetzungen und der Bedarf in den letzten Jahren deutlich geändert haben und die, aus der Klassifizierung als Minijob, resultierenden Vorteile wie z.B. die Familienversicherung weiter nutzbar für alle betroffenen Studierenden sein sollten. Auch das Studieren mit Kind, mit zu pflegenden Angehörigen oder mit Beeinträchtigung gleich welcher Art sollte so angnehm, wie nur möglich gestaltet werden. Auch ist die Digitalisierung der Hochschule und die Modernisierung der Lehre entscheidend. Dies darf aber auf keinen Fall zu Lasten der Studierenden, der Qualität der Lehre oder der Umwelt geschehen.<br><br>
Nachdem ihr nun einen kleinen Eindruck von meiner politischen Einstellung und meinem Werdegang in der Hochschulpolitik erhalten habt, möchte ich nun erläutern was mir als Beisitzer wichtig wäre und was ich gerne umsetzen möchte:<br>
Ein besonderes Anliegen ist es mir, für eine sehr gute Kommunikation, sowohl mit den Mitgliedern, Gruppen und Landesverbänden, als auch zwischen den Gruppen und Landesverbänden zu sorgen. Dabei ist die Einbeziehung aller Mitglieder essenziell für eine reibungslose Verbandsarbeit. Ich möchte eine gute Vernetzung der Gruppen miteinander erreichen, die vielleicht sogar so weit gehen kann, dass gegenseitige Besuche keine Seltenheit sind, gemeinsame Veranstaltungen durchgeführt werden oder sich beim Wahlkampf gegenseitig unterstützt wird.<br>
Neben der Vernetzung in Deutschland möchte ich auch eine Vernetzung mit ähnlichen Hochschul- und Jugendgruppen in Europa erreichen. Für mich ist Europa nicht nur ein Kontinent und die EU nicht nur ein Wirtschaftsbündnis. Für mich ist die EU eine Vision. Die Vision die Nationalstaaten und die Leiden des frühen 20. Jahrhundert hinter sich zu lassen und die Menschen verschiedener Länder auf Grundlage von Menschenrechten, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit zu vereinen. Der Abbau von Grenzen, sowohl physisch als auch jene in den Köpfen der Menschen, der solidarische Eintritt füreinander, sowie die gemeinsame Arbeit an den Problemen der Zukunft, sollten, gerade für uns als junge Generation und als die Zukunft Europas, oberste Priorität haben. Durch einen regen Austausch mit anderen Europäischen Organisationen können wir genau dies erreichen.<br>
CampusGrün soll bei dem ganzen aber nicht nur Raum für politischen Diskurs auf gemeinsamer Basis bieten, sondern auch Studierende verschiedener Fächer, Semester und Hochschulen vernetzten und helfen Freundschaften zu knüpfen.<br>
Um dies zu erreichen, soll die Reichweite unserer Social-Media-Kanäle genutzt und ausgebaut werden. Durch einen kurzen Blick auf den Instagramfeed oder die Facebookseite muss erkennbar werden, was der Bundesverband unternimmt und wo er präsent ist. Gerade Instagram und Facebook bieten die Möglichkeit, Veranstaltungen und Aktionen vorher (beispielsweise durch einen ,,Save the Date’’-Post) anzukündigen und möglichst viele Interessent*innen zu erreichen, anstatt nur im Nachhinein davon zu berichten.<br>
Des weiteren kann ich mir vorstellen im Bereich Öffentlichkeitsarbeit die Homepage komplett umzugestalten und eine einheitliche und verbindliche CI zu generieren. Als gutes Beispiel einer modernen Homepage kann die von CampusGrün Münster dienen. Die einzelnen Landesverbände und Hochschulgruppen sollen jeweils selbstverwaltete Unterseiten erhalten, welche über eine eigene Adresse anwählbar sein sollten.<br>
Für den Verband sollte eine Nextcloud angelegt werden. Nextcloud ist ein deutscher Anbieter von Cloudservern die Funktionen wie Online-Telefonie, Kanban-Board (wie Trello), Cloudspeicherung, Gruppenchats und ähnliches ermöglichen. Die Server können dabei in Deutschland gehostet werden und unterliegen damit den Deutschen Datenschutzstandards.<br>
In dieser Cloud sollen alle Beschlusslagen der Landesverbände, des Bundesverbandes und alle Anträge der einzelnen Hochschulgruppen, an und in ihren Hochschulgremien, hinterlegt werden. Damit möchte ich einen höheren Wissens- und Informationstransfer der politischen Arbeit erreichen, sodass sich die Hochschulgruppen besser über ihre politische Arbeit vor Ort austauschen und die guten Ideen anderer Gruppen für sich übernehmen können. Die Beschlüsse und Anträge sollen dabei thematisch sortiert werden, um beispielsweise Anträge im Bereich Soziales schneller zu finden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Eine letzte zentrale Aufgabe sehe ich im Fundraising. Der Bundesverband sollte seine Mittel möglichst vergrößern um in Zukunft die Fahrtkosten aller Teilnehmer*innen zu erstatten, noch mehr politische Arbeit zu betreiben und seine Reichweite zu steigern. Ferner könnte man, wenn die Mittel ausreichend sind, damit die Wahlkämpfe der einzelnen Mitgliedsgruppen unterstützen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Auch gemeinsame und koordinierte Aktionen, um Aufmerksamkeit für die Ziele und Forderungen von CampusGrün über die Hochschule hinaus zu generieren, sollten verstärkt werden. Dabei sollten wir auch versuchen in möglichst jeder großen Universitätsstadt und an jeder großen Hochschule eine Hochschulgruppe zu etablieren und unsere Ziele so flächendeckend wie möglich umzusetzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich möchte das CampusGrün sowohl für B90/Die Grüne, als auch für die Fraktion der Grünen im Europäischen Parlament der erste Ansprechpartner ist wenn es um Hochschulen und Studierende gibt. Wir sollten hier Impulsgeber und auch Berater sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich hoffe ihr teilt diese Positionen und würde mich sehr über eure Unterstützung freuen, damit wir diese gemeinsam umsetzen und unseren Verband und unsere Ziele voranbringen können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Liebe Grüße,<br><br>
Christopher</p></div></div><h2>Unterschrift (eingescannt)</h2><img src="/cg40/Christopher_Margraf-42629/viewimage?sectionId=5679" alt="Unterschrift (eingescannt)">]]></description>
                        <pubDate>Wed, 20 Nov 2019 13:53:21 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>P Protokoll der 39. Bundesmitgliederversammlung von Campusgrün in Erlangen</title>
                        <link>https://cg40.antragsgruen.de/cg40/Protokoll_der_39__Bundesmitgliederversammlung_von_Campusgruen_in_Erlang-10037</link>
                        <author>Campusgrün Bundesvorstand (beschlossen am: 18.11.2019)</author>
                        <guid>https://cg40.antragsgruen.de/cg40/Protokoll_der_39__Bundesmitgliederversammlung_von_Campusgruen_in_Erlang-10037</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Protokoll von der 39. Bundesmitgliederversammlung von Campusgrün vom 29.-30. Juni in Erlangen</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Samstag 29.09.2019</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ort: Volkshochschule Erlangen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Beginn um 14:00 Uhr</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>0. Begrüßung</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Anwesenden werden vom Bundesvorstand begrüßt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>1. Formalia</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>1.1 Wahl der Redeleitung</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Es stehen zur Wahl: Fiona und Justus.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wahl: einstimmig gewählt bei einer Enthaltungen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>1.2 Wahl der Protokollant*innen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Es stehen zur Wahl: Betül und Christian.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wahl: einstimmig gewählt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>1.3 Beschluss der Tagesordnung</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Vorschlag des Bundesvorstandes für die Tagesordnung:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>0. Begrüßung</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>1. Formalia</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>1.1 Wahl der Redeleitung</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>1.2 Wahl der Protokollant*innen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>1.3 Beschluss der Tagesordnung</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>1.4 Beschluss der Geschäftsordnung</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>1.5 Feststellung der Beschlussfähigkeit und Anwesenheit</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>1.6 Beschluss des Protokolls der 38. Bundesmitgliederversammlung</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>2. Aufnahme neuer Landesverbände</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>3. Aufnahme neuer Gruppen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>4. Bericht des Bundesvorstands</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>5. Anträge</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>5.1 Inhaltliche Anträge</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>5.2 Satzungsändernde Anträge</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>5.3 Ordnungsändernde Anträge</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>6. Haushalt 2018-2019</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>7. Wahlen Bundesschiedsgericht (3 oder 5 Personen)</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>8. Nachwahlen Bundesvorstand</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>7.1 Zwei Beisitzer*innen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>9. Termine</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>10. Sonstiges</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Felix&#039;s Vorschlag die Tagesordnungspunkte 4 und 5 zu tauschen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Änderungsantrag ist einstimmig mit einer Enthaltung angenommen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die geänderte Tagesordnung ist einstimmig angenommen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>1.4 Beschluss der Geschäftsordnung</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Geschäftsordnung wird ohne Änderungen einstimmig beschlossen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>1.5 Feststellung der Beschlussfähigkeit und Anwesenheit</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Es sind 19 Delegierte (ab TOP3 22) Delegierte von 14 Gruppen anwesend, damit ist die Beschlussfähigkeit festgestellt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Anwesenheitsliste</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>1. Dennis , GHG Wuppertal, BuVo und Delegierte*r</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>2. Nadia, Universität Hamburg, BuVo</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>3. Felix, Universität Tübingen, BuVo und Delegierte*r</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>4. Christian, CampusGrün Uni Hamburg, Gast</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>5. Lena, GHG Stendal, BuVo und Delegierte*r</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>6. Lene, CampusGrün Uni Hamburg, Delegierte*r</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>7. Tomke, Leuphana Universität, Delegierte*r</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>8. Daniel, Campusgrün Düsseldorf, Delegierte*r</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>9. Christina, Bamberger Grün-Linke Studierendeninitiative, Delegierte*r</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>10. Anton, TU Braunschweig, Gast, ab TO Punkt 3 delegiert</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>11. Luis, Bamberger grün-linke Studierendeninitiative, Delegierte*r</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>12. Arne, UniGrün/Gießen, Delegierte*r</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>13. Ellen, Universität Gießen, Delegierte*r</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>14. Selim, GHG Erlangen-Nürnberg, Delegation im Wechsel</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>15. Christof, Uni Erlangen, Delegation im Wechsel</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>16. Johanna, GHG Erlangen-Nürnberg, Delegation im Wechsel</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>17. Lucie, Campusgrün Leipzig, Delegierte*r</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>18. Laura, Campusgrün Oldenburg, Gast, ab TO Punkt 3 delegiert</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>19. Lennard, Campusgrün Oldenburg, Gast, ab TO Punkt 3 delegiert</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>20. Chris, Uni Würzburg, Delegierte*r</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>21. Klara, Campusgrün Freiburg, Delegierte*r</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>22. Judith, Campusgrün, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, Delegierte*r</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>23. Lisa, Grüne Hochschulgruppe Stuttgart, Delegierte*r</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>24. Justus, Friedrich-Schiller-Universität Jena, Delegierte*r</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>25. Fiona, UHH Hamburg, Delegierte*r</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>1.6 Beschluss des Protokolls der 38. Bundesmitgliederversammlung</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Protokoll wird einstimmig bei einigen Enthaltungen angenommen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Zeile 87 und 88 tauschen vom Protokoll (Antragsgrün): [Grund dafür: Tomke war nur als Gast da.]</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Protokoll ist einstimmig genehmigt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>2. Aufnahme neuer Landesverbände</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Es liegen keine Anträge vor.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>3. Aufnahme neuer Gruppen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong><em>Antrag M1: Campus Grün Oldenburg, Aufnahme</em></strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Laura stellt den Antrag vor und schildert die Lage vor Ort.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Antrag ist einstimmig bei einer Enthaltung angenommen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong><em>Antrag M2: CampusGrün Braunschweig, Aufnahme</em></strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Anton stellt den Antrag vor.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Antrag ist einstimmig angenommen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>4. Anträge</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>4.1 Inhaltliche Anträge</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die inhaltlichen angenommen Anträge sind in ihrem Wortlaut dem Protokoll angehängt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong><em>A1</em></strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Lena stellt den Antrag vor. Der Antrag A1NEU ersetzt den Antrag A1.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Antrag (A1NEU) ist einstimmig angenommen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong><em>Eil-A2:</em></strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Über die Behandlung des Antrages wird abgestimmt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Behandlung ist einstimmig mit einer Enthaltung angenommen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Antrag Eil-A2NEU8 ersetzt Eil-A2. Nadia stellt den Antrag vor.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Antrag Eil-A2NEU8 ist einstimmig angenommen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong><em>Eil-A3:</em></strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Vor der Behandlung des Antrags ist über die Behandlung abzustimmen. Der Antrag über die Behandlung wird einstimmig angenommen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Felix stellt den Antrag (Eil-A3) vor. Der Antrag Eil-A3 NEU2 ersetzt Eil-A3.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Antrag ist einstimmig angenommen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong><em>Eil-A4:</em></strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Vor der Behandlung des Antrags ist über die Behandlung abzustimmen. Der Antrag über die Behandlung wird einstimmig bei einer Enthaltung angenommen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Lene stellt den Antrag vor. Der Antrag Eil-A4-NEU ersetzt den Antrag Eil-A4.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um 17:02 Uhr wird die BMV unterbrochen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um 17:50 Uhr wird die BMV im Pacelli-Haus fortgesetzt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong><em>Eil-A4:</em></strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Antrag ist einstimmig bei zwei Enthaltungen angenommen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>Die Sitzung wird um 18:43 Uhr vertagt.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>Fortsetzung der BMV am 30.06. um 09:25 Uhr in der Volkshochschule Erlangen</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Fiona und Christina sind einstimmig zur neuen Sitzungsleitung gewählt worden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>4.2 Satzungsändernde Anträge</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Es liegen keine Anträge vor.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>4.3 Ordnungsändernde Anträge</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Es liegen keine Anträge vor.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>5. Bericht des Bundesvorstands</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Nadia, Felix und Dennis berichten über ihre Arbeit im BuVo.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>6. Haushalt 2018-2019</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Leonie und Lena stellen den Haushalt vor.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auf Nachfrage wird erläutert, dass die BMV in Berlin erst im nächsten Haushaltsjahr stattfindet – allerdings noch in 2019. Sie taucht fälschlicherweise in dem Haushalt auf. Die Summe reduziert sich um 2.500€ auf 14.950€.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Haushalt wird einstimmig mit einer Enthaltung angenommen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>Um 10:12 Uhr wird die BMV unterbrochen.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>Um 10:20 Uhr wird die BMV fortgesetzt.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>7. Wahlen Bundesschiedsgericht (3 oder 5 Personen) Bewerbung</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Lena stellt einen Geschäftsordnungsantrag für ein FIT-Forum.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Sitzung wird um 10:21 Uhr unterbrochen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Fortsetzung: der BMV um 11:16 Uhr</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>1. Kandidat<strong>*</strong>in: Fiona Nagorsnik (Hamburg)</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>2. Kandidat<strong>*</strong>in: Daniel Laps (Düsseldorf)</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>3. Kandidat<strong>*</strong>in: Konstanze Wagner (Wuppertal)</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wahlergebnis: alle drei Kandidat*innen wurden gewählt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Lena stellt den Geschäftsordnungsantrag auf Verschiebung des Tagesordnungspunkts. Es gibt keinen Widerspruch. Damit ist Lenas Geschäftsordnungsantrag angenommen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>8. Nachwahlen Bundesvorstand</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>8.1 2 Beisitzer*innen Bewerbung</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Felix stellt die Aufgaben der Besitzer*innen vor.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Als Kandidierende stellen sich Ellen und Arne jeweils aus Gießen vor.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Zur Wahl stehen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>1. Kandidat*in: Ellen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>2. Kandidat*in: Arne</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Nadia stellt den GO-Antrag für eine Unterbrechung. Es gibt keinen Widerspruch.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Sitzung wird um 11:33 Uhr unterbrochen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Fortsetzung: der BMV um 12:14 Uhr.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Für die Zählkommission werden vorgeschlagen: Tomke, Felix und Hannah.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Zählkommission ist einstimmig gewählt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>1. Wahlgang für Ellen:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Stimmen: 20</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ungültig: 2</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ja: 17</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Nein: 1</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Enthaltung: 0</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ellen hat ihre Wahl angenommen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>2. Wahlgang für Arne:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Stimmen:20</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ungültig: 2</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ja:18</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Nein:0</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Enthaltung:0</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Arne hat seine Wahl angenommen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>9. Termine</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- 21-23.08.: Seminar über Rechtsextremismus in Frankfurt</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- Ende Oktober voraussichtlich ein weiteres Seminar in Freiburg</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- 22.-24. November BMV in Berlin &amp; 20. Jähriges Jubiläum</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Genaue Infos folgen per Mail.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>nächste Woche findet ein Landestreffen der GHG Bayern statt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>nächste Woche FZS Frauen-Vernetzungstreffen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- 31.08-3.09 Vernetzungstreffen für Fridays for Future in Dortmund.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>9 Wahl Bundesschiedsgericht:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>1. Kandidat*in: Fiona Nagorsnik</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Stimmen: 20</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ungültig: 7</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ja: 11</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Nein: 2</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Enthaltung: 0</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>2. Kandidat*in: Konstanze Wagner</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Stimmen: 20</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ungültig: 7</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ja: 10</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Nein: 1</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Enthaltung: 2</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>3. Kandidat*in: Daniel Laps</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Stimmen: 20</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ungültig: 7</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ja: 10</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Nein: 0</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Enthaltung: 3</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>10. Sonstiges</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>-</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ende der Bundesmitgliederversammlung: Sonntag, 30. Juni 2019 um 13:16 Uhr</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 18 Nov 2019 20:41:19 +0100</pubDate>
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